Internationale Ikonenausstellung eröffnet bald im Bulgarischen Kulturzentrum

Infoblatt der Veranstaltung. Foto: sortiaparis

Am 04. Dezember 2025 erschien die Nachricht, dass in Paris das Bulgarische Kulturzentrum am 11. Dezember die Ausstellung „Die orthodoxe Ikone – Das Licht der Ewigkeit“ eröffnet, die bis zum 29. Januar 2026 zu sehen ist. Mitten im 8. Arrondissement lädt die Galerie des Kulturinstituts kurz vor Weihnachten und Neujahr zu einem spirituellen und künstlerischen Eintauchen in die Welt der Ikonografie ein. Die Schau verbindet eine meditative Atmosphäre mit zeitgenössischen Interpretationen der orthodoxen Tradition und präsentiert Werke, die klassische Formen mit modernen Ausdrucksweisen verknüpfen. Der Eintritt soll frei sein. Darüber berichtet SortiraParis.

Unter der Leitung von Zornitsa Ivanova vereint die Ausstellung Arbeiten von zwanzig Ikonographen, darunter zehn bulgarische Künstler und zehn Mitglieder des französischen Vereins L’Icône. Die unterschiedlichen Schulen und Techniken schaffen ein lebendiges Panorama der heutigen Ikonenkunst und zeigen, wie vielfältig die traditionelle Bildsprache weitergeführt wird. Die Veranstaltung wird von der bulgarisch-orthodoxen Gemeinde „Heiliger Patriarch Euthymius von Tarnovo“ gemeinsam mit dem Kulturinstitut organisiert und steht unter der Schirmherrschaft der bulgarischen Botschafterin Radka Balabanova-Rouleva.

Die elfte Ausgabe der Reihe ist dem 1700. Jahrestag des Ersten Ökumenischen Konzils gewidmet und findet mit dem Segen von Metropolit Antonii, Oberhirte für West- und Mitteleuropa, statt. Zu den teilnehmenden gehören einige Künstler, unter anderem Grégoire Aslanoff, Pater Dobromir Dimitrov, und viele weitere, die mit Ikonen und Mosaiken eine breite ästhetische und geistliche Vielfalt präsentieren.

Begleitend zur Ausstellung werden öffentliche Vorträge angeboten. Am 11. Dezember spricht Pater Dobromir Dimitrov über die Ikone als „offenes Fenster zur Ewigkeit“, während am 22. Januar 2026 Grégoire Aslanoff über die Ikone als Ausdruck von Gebet und Glaubenszeugnis referiert. Beide Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich an alle Interessierten.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass eine Kanzlei die Regierung der Ukraine wegen Inhaftierung von Metropolit Arsenij kritisierte.

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