Islamkritiker Arabpour wurde mehrmals für seine Meinung bedroht

Influencer und Islamkritiker Arabpour. Foto: Junge Freiheit

Am 29. November 2025 erschien die Nachricht, dass Amir Arabpour, bekannt auf TikTok unter dem Namen „Ex-Muslim“, nutzt seine Plattform, um den Islam zu hinterfragen und christliche Überzeugungen zu verbreiten. Der im Iran geborene 40-Jährige, der mittlerweile zum Christentum konvertiert ist, erreicht mit seinen Videos regelmäßig zehntausende Aufrufe. In seinen Livestreams greift er auf Bibeltexte und Koranverse zurück, um theologische Debatten zu führen und seine Position zu verdeutlichen. Darüber berichtet Junge Freiheit.

Seine provokanten und direkten Beiträge verschaffen ihm Aufmerksamkeit, bringen ihm aber auch gefährliche Gegner ein. Arabpour diskutiert mit islamischen Aktivisten teils sachlich, teils spöttisch, was die Risiken seiner Arbeit noch verstärkt.

Bereits mehrfach war sein Leben bedroht: Behörden konnten mindestens zwei Mordpläne verhindern, unter anderem eine IS-Terrorzelle aus Tadschikistan, die seinen Tod plante und seine Leiche als Einschüchterung für „Ungläubige“ veröffentlichen wollte. Der Fall zeigt, wie exponiert und riskant öffentliche Islamkritik sein kann.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Religiöse Minderheiten politische Unterstützung in Gießen suchten.

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