Patriarch Porfirije würdigte die Arbeit von Ärzten und Pflegekräften

Patriarch Porfirije bei der Feier des 90-jährigen Bestehens des Krankenhauses Zvezdara in Belgrad. Foto: Patriarchat

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens des städtischen Krankenhauses Zvezdara in Belgrad wurde der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije am Montag, dem  1. Dezember 2025, im Zvezdara-Theater geehrt. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

In seiner Ansprache betonte der Patriarch die theologische und anthropologische Dimension der ärztlichen Berufung: Jeder Mensch habe Gaben, diese seien aber kein Selbstzweck. Talente und Fähigkeiten sollten dazu dienen, Liebe zu den Mitmenschen zu zeigen und den Glauben an Gott zu bezeugen. Besonders die Ärzte tragen die Gabe, Leidende zu behandeln, und sollten diese „aus Liebe geben und von Liebe erfüllt sein, mit Liebe als höchstem Ziel“ einsetzen.

Patriarch Porfirije unterstrich zudem die Einheit von Körper, Geist und Seele. Gesundheit sei nicht nur körperliches Wohlbefinden, sondern auch psychosomatische und spirituelle Harmonie. Er verwies auf das lateinische Sprichwort „Mens sana in corpore sano“ und betonte, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper die Grundlage sei, damit menschliche Gaben ihr Ziel erfüllen können.

Der Patriarch erinnerte an die Heiligen Cosmas und Damian als Schutzpatrone der Ärzte und sprach den Wunsch aus, dass Gottes Gnade die Mitarbeitenden stets begleite. Zugleich würdigte er die Stiftung des Wohltäters Nikola Spasić, durch die das Krankenhaus 1935 gegründet wurde, und wünschte der Einrichtung weiterhin Bestand und Erfolg.

Das Krankenhaus Zvezdara begann mit 100 Betten und erweiterte sein Leistungsspektrum im Laufe der Jahrzehnte, darunter Gynäkologie, Geburtshilfe und Lungenheilkunde. 1963 markierte die Spende der englischen Wohltätigkeitsstiftung Sue Ryder den Beginn der Gerontologie in der Region.

Die UOJ berichtete zuvor über das Festes für den serbischen heiligen König Stefan Milutin in Sofia.

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