Tötung entführten Priesters erschütterte Nigeria
Soldat am checkpoint in Gwoza, Nigeria. Foto: firstpost
Am 29. November 2025 erschien die Nachricht, dass ein im Nordwesten Nigerias entführter anglikanischer Priester nach rund einem Monat in der Gewalt seiner Entführer getötet worden ist. Der Primas der Church of Nigeria, Erzbischof Henry Ndakuba, bestätigte den Tod von Venerable Edwin Achi, der am 28. Oktober zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter in Kaduna verschleppt worden war. In einer Erklärung sprach der Erzbischof von einer „brutalen Ermordung“ nach wochenlanger Gefangenschaft. Darüber berichtet firstpost.
Die Region gehört seit Jahren zu den gefährlichsten Gebieten des Landes. Immer wieder kommt es dort zu gezielten Übergriffen auf christliche Gemeinden, Angriffe auf Kirchen, Entführungen von Geistlichen und tödlicher Gewalt gegen Gläubige. Menschenrechtsorganisationen berichten regelmäßig, dass Christen in Teilen Nord- und Zentralnigerias erheblichem Druck, Einschüchterung und gezielten Attacken durch bewaffnete Gruppen ausgesetzt sind.
Der Fall Achi steht damit exemplarisch für die eskalierende Unsicherheit in Nigeria, die mittlerweile internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht. Aus den USA und anderen Staaten kommt deutliche Kritik an der Sicherheitslage und dem Schutz christlicher Minderheiten. Während die genauen Umstände der Tötung des Priesters noch unklar sind, bestätigte die Kirche, dass seine Angehörigen die Entführung überlebt haben.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Armenischer Patriarch den Papstbesuch als Schritt zu praktischer Ökumene sah.
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