In Italien wird Sexualkundeunterricht für Kinder unter 5 Jahren eingeführt

Illustrationsfoto von Kindern im Vorschulalter. Foto: offene Quellen

Am 25. November 2025 kündigten die Behörden der italienischen Stadt Genua den Start eines Programms zur sexuellen und emotionalen Erziehung für Vorschulkinder an. Das Projekt beginnt im Januar 2026 und umfasst 300 Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren in vier städtischen Kindergärten. Dies berichtet die Zeitung Il Giornale.

Die Initiative wurde von der Bürgermeisterin von Genua, Silvia Salis, und der Bildungsberaterin Rita Bruzzone vorgestellt. Ihren Angaben zufolge soll das Programm Kindern helfen, Selbstwertgefühl, ein bewusstes Verhältnis zu ihrem Körper und Respekt für Vielfalt zu entwickeln. Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit Zentren durchgeführt, die im Bereich der Gewaltbekämpfung und Aufklärung tätig sind.

Die Verwaltung betonte, dass es nicht um „Sexualkunde” gehe, sondern um die Förderung einer sicheren emotionalen Entwicklung. Die Familien sollen informiert und in jede Phase des Programms einbezogen werden. Ähnliche Kurse werden laut Behördenangaben bereits in einigen Schulen in Genua angeboten, doch durch die neue Initiative sollen sie systematisch eingeführt werden.

Die Entscheidung löste eine heftige Reaktion des rechten Flügels aus. Vertreter der Partei Lega warfen der Stadtverwaltung vor, Kindern eine Gender-Ideologie aufzuzwingen und umstrittene Praktiken ohne Rücksicht auf die Meinung der Eltern einzuführen. Kritiker forderten die obligatorische Zustimmung der Eltern zur Teilnahme ihrer Kinder und erklärten, dass solche Initiativen auf nationaler Ebene diskutiert werden müssten.

Zuvor hatte die UOJ darüber berichtet, dass LGBT-Aktivisten in Italien eine Pride-Parodie auf den Kreuzweg veranstalten würden.

Lesen Sie auch

Eparchie Šabac forderte Absage von geplanten Pride-Kundgebungen

Das Bischofsamt warnte vor Spannungen und rief orthodoxe Gläubige gleichzeitig zu Gewaltlosigkeit und einem friedlichen Eintreten für christliche Werte auf.

Patriarch Porfirije: Askese soll Raum für Gottes Liebe schaffen

Serbisches Kirchenoberhaupt deutete die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling als Aufruf zu innerer Freiheit, Demut und Nachfolge Christi.

Metropolit Grigorije: „Mit Christus kann man nicht verhandeln“

Der Geistliche legte in Berlin das Evangelium vom reichen Jüngling aus und rief zur inneren Freiheit und Nachfolge Christi auf.

Patriarch Daniel: Gebet mit einem reinen Leben und Nächstenliebe verbinden

Rumänisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt erinnerte an die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling und rief zu Barmherzigkeit und Großzügigkeit auf.

„Vollkommenheit beginnt, wenn unsere Herzen von jeder Bindung befreit sind“

Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte die Liturgie in München, Priester Anatoly Shefer predigte über den reichen Jüngling und den Weg zum ewigen Leben.

Erzpriester Matthias Zierenberg: Habsucht kann alle Tugenden verderben

Predigt in der serbisch-orthodoxen Gemeinde Limburg-Dietkirchen über den reichen Jüngling und den Weg zum ewigen Leben.