Rumänische Migration verbreitete die Orthodoxie in Frankreich

Die Anzahl rumänischer Gemeinden und Kirchen in Frankreich steigt stark an – hier die Weihe der rumänischen Kirche in Auvers-sur-Oise. Foto: Diözese

Zwischen 2010 und 2024 hat die Zahl der von rumänisch-orthodoxen Gemeinden betriebenen Gotteshäuser in Frankreich um 94 Prozent zugenommen und macht nun fast 38 Prozent aller orthodoxen Kirchen des Landes aus. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der orthodoxen Geistlichen in Frankreich gehört der rumänisch-orthodoxen Kirche an. Dies ist das Ergebnis einer Studie, über die die Webseite des rumänischen Patriarchats am Montag, dem 24. November 2025, berichtete.

Die Zuwanderung rumänischer und moldauischer Migranten seit Rumäniens EU-Beitritt 2007 ist laut Priester Jivko Panev Hauptfaktor für dieses Wachstum. Besonders ländliche Regionen profitieren von den neuen Gemeinden, da Arbeitskräfte in Landwirtschaft und Bauwesen benötigt werden. Auch das klösterliche Leben ist stark von der rumänischen Kirche geprägt: 12 von 28 orthodoxen Klöstern in Frankreich sind rumänisch.

Ein weiteres Merkmal ist der Anstieg orthodoxer Gottesdienste auf Französisch um mehr als 50 Prozent, bedingt durch Integration nachfolgender Generationen, Mischehen und französische Konvertiten. Die Daten stammen aus den jährlichen Verzeichnissen der Versammlung der Orthodoxen Bischöfe Frankreichs (AEOF), herausgegeben vom Rumänisch-Orthodoxen Kloster Cantauque.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel junge Menschen zur Gemeinschaft ermunterte.


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