1700 Jahre Konzil von Nizäa: Rumänische Christen betonten Einheit in Rom
Rund 500 Teilnehmer erinnerten in Rom an den 1700. Jahrestag des Ersten Ökumenischen Konzils. Foto: Rumänische Botschaft
Rund 500 Rumänen aus Italien und dem Rest Europas kamen am Samstag, dem 22. November 2025, in Rom zur Konferenz „Christus, unser Zeugnis“ zusammen. Die Veranstaltung würdigte den 1700. Jahrestag des Ersten Ökumenischen Konzils von Nizäa, das entscheidend zur Definition des christlichen Dogmas und zur europäischen Kulturgeschichte beitrug. Darüber berichtete das rumänische Patriarchat auf seiner Webseite.
Die Konferenz wurde von der Rumänischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, dem Souveränen Malteserorden, der Rumänisch-Orthodoxen Diözese in Italien und der Seelsorge der Rumänen in Rom organisiert. Eröffnet wurde sie von Bischof Siluan von Italien und dem rumänischen Botschafter beim Heiligen Stuhl, George Bologan, der die Veranstaltung moderierte. Redner waren der orthodoxe Priester Constantin Necula und der römisch-katholische Priester Francisc Doboș.
„In einer Welt, in der es nicht an Episoden der Trauer, der Trostlosigkeit, des Misstrauens und der Massaker mangelt, bieten uns solche Momente spirituelle Freuden und offenbaren uns die Bedeutung der Einheit in der Vielfalt, wodurch wir den Wert der Theologie verstehen, die eine Übung im Wissen ist und uns beim spirituellen Fortschritt hilft“, erklärte George Bologan.
„Spaltungen und Missverständnisse unter Christen schaden dem Evangelium und seiner Verkündigung. Christliche Einheit ist ein Akt der Liebe, der Fähigkeit, einander die Hand zu reichen, sei es als Zeichen der Hilfe und Solidarität oder als Geste der Versöhnung und des Respekts.“
In ihren Ansprachen betonten die Gastgeber vor dem Hintergrund des Konzils von Nizäa die Bedeutung der Einheit unter Christen, den Wert der Theologie als geistige Übung und die Kraft von Liebe, Versöhnung und Solidarität in einer Welt voller Konflikte.
Musikalisch begleitet wurde die Konferenz von den Chören „Sfântul Roman Melodul“ der rumänisch-orthodoxen Diözese von Italien und „Sacré-Coeur“ aus Bukarest. Zum Abschluss sangen Gäste, Chöre und Publikum gemeinsam das Weihnachtslied „O, ce veste minunată“.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel junge Menschen zur Gemeinschaft ermunterte.
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