Rumänisch-orthodoxe Gemeinde übernahm Dyckburg-Kirche

Katholischer und rumänisch-orthodoxer Pfarrer in der Dyckburg-Kirche. Foto: Bistum-Münster

Am 25. November 2025 wurde bekanntgegeben, dass die Dyckburg-Kirche am Rand des Münsteraner Stadtteils Handorf geht zum 1. Dezember in den Besitz der rumänisch-orthodoxen Gemeinde über, die dort bereits seit neun Jahren Gottesdienste feierte. Für Pfarrer Dimitrie Ursache bedeutet der Schritt eine Rückkehr an einen vertrauten Ort, an dem sich die stetig wachsende Gemeinschaft seit 2016 liturgisch beheimatet hat. Jeden Sonntag kommen bis zu 200 Gläubige, an hohen Festen weitaus mehr. Darüber berichtet Bistum-Münster.

Möglich wurde die Übergabe durch eine gewachsene Verbundenheit zwischen der katholischen Pfarrei St. Petronilla und der orthodoxen Gemeinde. Was mit einer spontanen Gastfreundschaft begann – als die Dyckburg-Kirche für eine Weihe benötigt wurde – entwickelte sich zu einer verlässlichen ökumenischen Partnerschaft. Auch nach dem Eigentumswechsel bleiben die ehrenamtlichen Helfer der katholischen Gemeinde im Schließdienst aktiv.

Die barock geprägte Marienkirche mit ihrer langen Geschichte bleibt weiterhin ein geweihter Ort. Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde plant die Einführung von Ikonen und einer Ikonostase, jedoch mit Rücksicht auf den historischen Charakter des Gebäudes; die Loretto-Madonna bleibt sichtbar. Kirche und Denkmalschutz einigten sich darauf, den Raum täglich offen zu halten und ihn als Ort des Gebets zu bewahren. Die katholische Gemeinde feiert am 27. November ihre vorerst letzte Messe dort; eine ökumenische Vesper und die Schlüsselübergabe schließen das bisherige Kapitel ab.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Fürst aus Monaco die Liberalisierung der Abtreibungsgesetze blockierte.

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