Luxemburger ROKA-Gemeinde erhielt Reliquie des heiligen Willibrord
Jugendliche der Luxemburger ROKA-Gemeinde und Erzpriester Ioann Grigoriță vor der Basilika des heiligen Willibrord in Echternach während ihrer jährlichen Wallfahrt. Foto: Gemeinde
Die Gemeinde der Heiligen Apostel Peter und Paul in Luxemburg der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) hat am 23. November 2025 ihre jährliche Wallfahrt nach Echternach durchgeführt. Die Pilgerfahrt, die seit den Zeiten des verstorbenen Erzpriesters Sergius Poukh besteht, wurde von der Jugendgruppe der Gemeinde organisiert und von Erzpriester Ioann Grigoriță geleitet. Darüber berichtete die Diözese von Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite.
Nach der Göttlichen Liturgie begann die Wallfahrt mit einer von der Jugend vorbereiteten Stadtführung. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die Geschichte Echternachs als eines der ältesten christlichen Zentren der Region. Höhepunkt war der Besuch der Basilika des heiligen Willibrord, der in Echternach begraben ist und als Schutzpatron Luxemburgs gilt. Dort zelebrierte Erzpriester Ioann Grigoriță ein Gebet vor seinen heiligen Reliquien, an dem alle Pilger teilnahmen.
Der heilige Willibrord (7.–8. Jahrhundert), Apostel der Friesen und Erzbischof von Utrecht, gilt als Begründer der christlichen Tradition auf dem Gebiet des heutigen Luxemburg. Das Gebet spendete allen Teilnehmern spirituellen Trost, stärkte ihren Glauben und schenkte ihnen tiefe Freude.
Besondere Freude löste die Übergabe eines Reliquienpartikels des heiligen Willibrord an die Luxemburger Gemeinde aus. Die Pilger sahen darin ein Zeichen der Verbundenheit und ein geistliches Geschenk. Die Wallfahrt endete mit einer Führung durch die Basilika, bei der die Gläubigen mehr über die Geschichte der Kirche und die jahrhundertealte Verehrung des heiligen Willibrord erfuhren.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei die junge Gemeinde in Rom mit der Gottesmutterikone besucht hatte.
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