Georgskloster Götschendorf startete neue Webseite – Ausbau schreitet voran
Das St.-Georgs-Kloster in Götschendorf informiert online über seine Ikonenausmalung, Bauprojekte und das wachsende Pilgerleben. Foto: Kloster
Das russisch-orthodoxe Männerkloster des Heiligen Georg in Götschendorf, Brandenburg, ist seit 20. November 2025 mit einer neuen Webseite online. Abt Daniil Irbits berichtet dort über aktuelle Arbeiten beim Ausbau des Klosters, die Ausmalung der Kirche und steigende Zahlen der Gottesdienstbesucher.
Auf seiner neuen Internetseite informiert das Kloster über den Fortgang des mehrjährigen Projekts zur vollständigen Ausmalung der St.-Georgs-Kirche. Die Arbeiten werden vom ukrainischen Ikonenmaler Sergej Rulewski ausgeführt, der sich laut Abt Daniil nahezu selbstlos in den Dienst des Projekts stellt. Für Farben, Gold und Materialien bittet das Kloster um Spenden, da sich die Ausmalung über mehrere Jahre erstrecken wird.
Parallel dazu steht eine technische Kernaufgabe an: Bei Arbeiten in der Sakristei stellte sich heraus, dass die Kirche bis heute keinen funktionierenden Außenwasseranschluss besitzt. Für die Fertigstellung der Sakristei und des Sanitärbereichs müsse zunächst ein rund 50 Meter langer Leitungsgraben ausgehoben und die Wasser- und Abwasserleitungen professionell angeschlossen werden. Erst nach Abschluss der Finanzierung könne das Projekt beginnen.
Abt Daniil berichtet zudem von einem deutlichen Anstieg der Gottesdienstbesucher. Immer mehr Gläubige kämen aus Brandenburg, Berlin und sogar aus weit entfernten Regionen Deutschlands in das Kloster, was den großen geistlichen Zuspruch unterstreiche. Der Konvent lädt Pilger ein, am liturgischen Leben teilzunehmen und verweist auf den online einsehbaren Gottesdienstplan.
Die Webseite bietet außerdem Informationen zur Geschichte des 2006 gegründeten Klosters, zur Pilgerbetreuung, zu Bildungsangeboten sowie zu laufenden Restaurierungs- und Entwicklungsprojekten. Interessierte können dort Führungen buchen, Gebetsanliegen einreichen oder das Kloster finanziell unterstützen.
Bekannt ist das Kloster außerdem für seine täglich geöffnete Feldküche, die Pilger, Gäste und Brüder mit einfachen, aber liebevoll zubereiteten Speisen versorgt.
Das Kloster untersteht der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats (ROK). Abt Daniil ist zudem Sekretär des Erzbischofs Tichon von Rusa und zuständig für die Beziehungen der Berliner Diözese zur Öffentlichkeit und zu den Behörden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon des heiligen Tichon von Moskau gedachte.
Lesen Sie auch
Vortrag zum Thema Medien und Kirche mit Jelena Jorgačević in München
Diskussion der serbisch-orthodoxen Jugend über Darstellung des Glaubens in modernen Medienformaten
Patriarch Porfirije nannte die in den Jahren 1992–1995 getöteten Serben „Märtyrer“
Der Vorsteher der Serbischen Kirche unterstrich, dass das Gedenken an die Märtyrer der Eckstein des wahren Friedens sei.
In Georgien fand eine Kreuzprozession zum 1700-jährigen Jubiläum des Christentums statt
Geistliche und Gläubige mehrerer Eparchien Georgiens vollzogen eine fünftägige Kreuzprozession von Goriǰvari zum Berg Thoti.
Neues Buch mit Fastenpredigten des heiligen Johannes von Kronstadt angekündigt
Verlag Hagia Sophia veröffentlicht erstmals deutschsprachige Auswahl geistlicher Texte des russischen Heiligen zur Großen Fastenzeit
Präsident Vučić besuchte das Kloster Alawerdi zum Abschluss seiner Georgien-Reise
Besuch in der Region Kachetien unterstrich kulturelle und geistliche Verbundenheit
Grundsteinlegung für nationales Jugendzentrum: Kirche investiert in junge Menschen
Rumänisches Patriarchat startete Großprojekt bei Bukarest – Bildungs- und Sozialzentrum für Tausende Kinder geplant