Metropolit Nikolaj gedachte des verstorbenen Protodiakons Nicolas Mokhoff

Metropolit Nikolaj zelebrierte die Sonntagsliturgie in der Synodalkathedrale. Foto: Diözese

Metropolit Nikolaj zelebrierte die Sonntagsliturgie in der Synodalkathedrale. Foto: Diözese

In der Synodalkathedrale der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) in New York hat Ersthierarch Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York am 23. Sonntag nach Pfingsten (19. November 2025) die Göttliche Liturgie geleitet und des verstorbenen Protodiakons Nicolas Mokhoff gedacht. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Mit dem Ersthierarchen der ROKA konzelebrierten Erzpriester Andrej Sommer, Erzpriester Gregory Joyce sowie die Geistlichen der Kathedrale: Erzpriester Seraphim Chemodakov, Hieromonach Theognost und Protodiakon Serge Arlievsky. Der Synodalchor sang unter der Leitung von Vadim S. Gan.

Viele Gemeindemitglieder und Gläubige anderer Pfarreien nahmen am Gottesdienst teil und empfingen die Heilige Kommunion. Im Anschluss wurde eine Panihida für den verstorbenen langjährigen Kathedralprotodiakon Nicolas Mokhoff gehalten. Metropolit Nikolaj würdigte dessen 50 Jahre wärenden Dienst für die Synodalkathedrale und die Russisch-Orthodoxe Kirche im Ausland und rief dazu auf, seiner im Gebet zu gedenken.

Protodiakon Nicolas Mokhoff, der am 16. November 2025 verstarb, entstammte einer aus Luxemburg stammenden Familie russischer Emigranten und Nachkommen der Donkosaken. 1958 siedelten seine Eltern in die USA über, wo er erstmals eine Staatsbürgerschaft erhielt. Die Familie war seit jeher kirchlich geprägt – seine Eltern sangen jahrzehntelang im Chor, zunächst in Luxemburg, später in der Synodalkathedrale in New York, die ab 1959 zur geistlichen Heimat der Familie wurde.

Seine Frau Nadeschda, in Deutschland geboren und seit 1951 US-Staatsbürgerin, war Historikerin, Anthropologin und langjährige Kulturmittlerin in amerikanisch-sowjetischen Projekten. Beide lernten sich als Schüler der St. Sergius High School im Synodenwohnheim kennen. Nadeschda wirkte über ein halbes Jahrhundert ehrenamtlich in der Kathedrale mit. Nicolas Mokhoff wurde 1974 von Metropolit Philaret zum Diakon geweiht und 1980 zum Protodiakon erhoben; seither diente er ununterbrochen in der Synodalkathedrale der Russischen Auslandskirche. Die Trauerfeier für Protodiakon Nicolas fand am Samstag, 22. November, in der Synodalkathedrale statt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass US-Präsident Trump auf den Heiligen Berg Athos eingeladen wurde.

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