Benediktinerinnen beschlossen Aufgabe der Abtei St. Gallenberg
Auf St. Gallenberg gehen über 250 Jahre Kloster-Geschichte zu Ende. Foto: Bistum St. Gallen
Die verbliebenen fünf Benediktinerinnen der Abtei St. Gallenberg auf der Schweizer Glattburg werden das Kloster im Sommer 2026 verlassen und in das Benediktinerinnenkloster St. Lazarus im Kanton Uri umziehen. Wie das Bistum St. Gallen mitteilte, ist der Schritt vor allem aus finanziellen Gründen notwendig: Die Gemeinschaft könne die hohen Personal-, Unterhalts- und Renovationskosten des altehrwürdigen Gebäudekomplexes langfristig nicht mehr tragen. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal CNA.
Äbtissin Ancilla Zahner OSB erklärte, das neue Domizil biete der Gemeinschaft passende Räume für Rückzug und gemeinschaftliches Leben. Eine Projektgruppe aus Vertretern des Bistums, des kantonalen Konfessionsteils und der Gemeinde Oberbüren begleitet den Prozess und soll eine tragfähige Lösung für die künftige Nutzung der Klosteranlage erarbeiten.
Bis zum Auszug bleibt die Kirche der Abtei geöffnet; Gottesdienste und Anbetung finden weiterhin regulär statt. Über den genauen Umzugstermin und die geplante Verabschiedung der Gemeinschaft wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert. Die Abtei St. Gallenberg blickt auf eine bis ins Jahr 1754 gehende Geschichte zurück. Erst 1984 wurde das Kloster jedoch zur Abtei erhoben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Abt Nikodemus mangelnde Unterstützung für Christen im Heiligen Land beklagte.
Lesen Sie auch
Gericht lehnte Anklage gegen 75-jährige Abtreibungsgegnerin ab
Justiz sieht derzeit keine Beweise für strafbare Beeinflussung vor Abtreibungsklinik
Israelischer Siedler schändete armenische Kathedrale in Jerusalem
Ein israelischen Siedler hat den Eingang der armenischen St.-Jakobus-Kathedrale bespuckt und mit Fingerkreuz verhöhnt.
Frauen als Rückgrat der Kirche: hingebungsvolles Handeln als Vorbild
Erzpriester Mihail Rahr hob Vorbild der Myrrhenträgerinnen und die Bedeutung lebendiger Glaubenserfahrung hervor
Patriarch Daniil würdigte Zar Boris als Vorbild für Glauben und Staatsführung
Bulgarisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt hob bei Festliturgie in Sofia die geistliche und historische Bedeutung des Täufers Bulgariens hervor
Serbisch-orthodoxe Gemeinde: volle Kirche am neuen Standort Offenbach
Gemeinde aus Frankfurt feiert ersten Gottesdienst in dem angemieteten katholischen Gotteshaus
Angriff auf Nonne in Jerusalem: Tatverdächtiger festgenommen
Israelische Polizei spricht von rassistisch motivierter Körperverletzung im Bereich des Davidsgrabes