Ghanas Präsident kündigte Unterzeichnung der Anti-LGBT-Gesetze an
Ghanas Präsident. Foto: Out
Ghanas Präsident John Dramani Mahama hat angekündigt, einen neuen Gesetzesentwurf gegen LGBTQ+-Rechte zu unterzeichnen, sobald das Parlament ihn verabschiedet hat. Der „Human Sexual Rights and Family Values Bill“ würde sowohl die Identifikation als LGBTQ+ als auch öffentliches Eintreten für entsprechende Rechte strafbar machen. Darüber berichtet Out.
Eine frühere Version des Gesetzes war 2024 zwar einstimmig verabschiedet worden, trat jedoch wegen rechtlicher Einsprüche und des Amtswechsels nicht in Kraft und wurde nun erneut eingebracht. Der neue Entwurf sieht deutlich härtere Strafen vor, darunter bis zu drei Jahre Haft für die Identifikation als LGBTQ+ und bis zu zehn Jahre für die Unterstützung entsprechender Aktivitäten; zudem würden geschlechtsangleichende Behandlungen und gleichgeschlechtliche Ehen verboten, was eine massive Ausweitung bestehender kolonialzeitlicher Gesetze bedeuten würde. Präsident Mahama bekräftigte vor dem Christian Council of Ghana seine Unterstützung und kündigte an, das Gesetz unmittelbar zu unterzeichnen.
Menschenrechtsorganisationen und Teile der Zivilgesellschaft äußern Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen des Gesetzes und verweisen auf Schätzungen, wonach viele Menschen betroffen sein könnten. Wann das Parlament den Entwurf erneut beraten wird, ist derzeit noch offen. Einige Abgeordnete sprechen von Unklarheiten im Verfahren, doch eine weitere Lesung dürfte in naher Zukunft erfolgen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Graz erste Drogenkonsumräume Österreichs geplant seien.
Lesen Sie auch
Bisher unbekannte Büste Christi von Michelangelo in Kirche Roms gefunden
In der Basilika Sant'Agnese fuori le Mura in Rom wurde eine Marmorbüste Christi nach einer Archivuntersuchung Michelangelo neu zugeschrieben.
Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte zum Palamas-Sonntag in Berlin
Gottesdienst in der Auferstehungskathedrale erinnerte an die Lehre des Theologen
In Tschechien wollen die Behörden der Kirche drei große Kirchen wegnehmen
In Prag hat man mit den Vorbereitungen für die Kündigung der Mietverträge mit den orthodoxen Kirchengemeinden begonnen.
Bischof Hiob besuchte Gemeinde in Bochum zum Palamas-Sonntag
Bischof der Russischen Auslandskirche spendete Krankensalbung und weihte neuen Lektor
„Fasten und Gebet helfen, in der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu wachsen“
Weihbischof der rumänisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, Österreich und Luxemburg sprach in Leverkusen über geistliche Disziplin
„Wenn wir Glauben haben, ist alles in unserem Leben ein Wunder“
Patriarch Porfirije betont am zweiten Fastensonntag die Bedeutung des gemeinschaftlichen Glaubens und der inneren Umkehr