Geistliche der westeuropäischen ROKA-Diözese trafen in Genf ein

Geistliche aus 13 Ländern und Dekanaten kamen zur alle zwei Jahre stattfindenden Gesamtkonferenz mit Bischof Irenei in Genf zusammen. Foto: Diözese

In Genf hat am Mittwoch, dem 19. November 2025, die alle zwei Jahre stattfindende Geistlichenkonferenz der Diözese von Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) begonnen. Vertreter aus allen Dekanaten kamen für Austausch, Gebet und Beratung zusammen. Darüber berichtete die Diözese von Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite.

Der Klerus aus allen Ländern und Dekanaten der Diözese versammelte sich unter dem Vorsitz von Bischof Irenei zur zweitägigen Klausur in der Westschweiz. Das Treffen bietet Raum für gemeinsame Gottesdienste, Gebete und Gespräche über das pastorale Leben, die Herausforderungen in den Gemeinden und zukünftige missionarische Projekte.

Die Diözese von Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland erstreckt sich über elf Länder. Sie umfasst das Vereinigte Königreich und Irland, Frankreich, Italien, die Schweiz, Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Spanien, Portugal sowie das Fürstentum Monaco. Damit betreut sie Gemeinden in einem weiten Gebiet Westeuropas, das geografisch und kulturell sehr vielfältig ist.

In Absprache mit der Heiligen Synode und dem Ersthierarchen der ROKA in New York, Metropolit Nikolaj, findet das Treffen in Anwesenheit der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk statt, die sich derzeit auf Visitationsreise durch die Diözese befindet und die Geistlichen nach Genf begleitet hat. Die Gottesmutterikone von Kursk, die als Beschützerin der russischen Diaspora gilt, ist ein Symbol der geistlichen Einheit der russischen Orthodoxie weltweit. Zuvor war sie bereits in Pfarreien in mehreren Ländern der Diözese unterwegs, zuletzt auf den Britischen Inseln.

Die Großkonferenz wird im zweijährigen Rhythmus abgehalten; in den Zwischenjahren treffen sich jeweils die Geistlichen einzelner Regionen zu kleineren Zusammenkünften.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei die junge Gemeinde in Rom mit der Gottesmutterikone besucht hatte.

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