Schulleiterin wurde nach Kopftuchverbot beleidigt
Mädchen mit Kopftuch. Foto: katholisch.at
Am Sonntag, den 16.11.2025, erschien die Nachricht, dass in einer Schule im Meller Ortsteil Buer (Niedersachsen) ist es nach einer kurzfristigen Änderung der Schulordnung zum Tragen von Kopfbedeckungen zu Unmut und einzelnen Sachbeschädigungen gekommen. Die Schulleitung hatte in einem Elternbrief darauf hingewiesen, dass Kopfbedeckungen und Kopftücher im Schulgebäude grundsätzlich nicht erlaubt seien und Ausnahmen beantragt werden müssten. Darüber berichtet focus.
Nach Bekanntwerden der Regelung griff das Kultusministerium ein. Es stellte klar, dass das Tragen eines Kopftuchs als Ausdruck der Religionsfreiheit an niedersächsischen Schulen grundsätzlich gestattet ist. Die Schule nahm die geänderte Regel daraufhin wieder zurück und informierte die Eltern erneut schriftlich.
An das Schulgebäude wurden gezielt beleidigende Parolen geschmiert, die sich ausdrücklich und persönlich gegen die Schulleiterin richteten. Nach Angaben einer Sprecherin waren Inhalt und Wortwahl der Schmierereien eindeutig darauf ausgelegt, die Schulleitung einzuschüchtern und öffentlich herabzuwürdigen. Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Sachbeschädigung, während der Schulträger eine schnelle Reinigung der betroffenen Flächen veranlasst hat. Grundsätzlich verurteilt das Kultusministerium jede Form von persönlicher Diffamierung, Einschüchterung und strafrechtlich relevanten Angriffen gegen schulisches Personal.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein Syrer nach Angriff auf vier Passanten in Dresden festgenommen wurde.
Lesen Sie auch
Weihbischof Sofian zelebrierte die Heilige Liturgie im Kloster Cernica
Pilgerreise mit Gläubigen aus Deutschland zu Stätten des Heiligen Calinic
Patronatsfest der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Basel gefeiert
Bischof Andrej von der Schweiz zelebrierte die Liturgie zu Allerheiligen
Vortrag zu den Ursprüngen der Kreuzzüge in Hamburg angekündigt
Orthodoxe Begegnungsgruppe lädt zu historischem Überblick mit Erzpriester Dionisij Idavajn ein
Gemeinde in Bad Homburg feierte Patronatsfest zu Allerheiligen
In der Allerheiligenkirche in Bad Homburg haben Gläubige und Gäste gemeinsam mit Metropolit Mark das Patronatsfest begangen.
Oberhaupt der Bulgarischen Kirche stattete Patriarch Bartholomäus einen Besuch ab
Patriarch Bartholomäus und das Oberhaupt der Bulgarischen Kirche begaben sich auf die Insel Imbros.
In Paris verprügelte die Polizei Gläubige wegen eines Protests gegen die Schändung von Kirchen
Die Pariser Erzdiözese genehmigte okkulte Installationen in historischen Kirchen des Festivals unter der Leitung einer LGBT-Aktivistin.