Erzpriester Matthias Zierenberg: „Gott bereitet unseren Glauben vor“
Priester Matthias Zierenberg zelebriert sonntags in der Dreifaltigkeitskapelle an der Lubentiuskirche in Limburg-Dietkirchen. Foto: Screenshot YouTube
In seiner Predigt am Sonntag, dem 16. November 2025, in der serbisch-orthodoxen Gemeinde des Heiligen Lubentius in Limburg deutete Erzpriester Matthias Zierenberg den Text über die Auferweckung der Tochter des Jaïrus aus dem Lukasevangelium (8, 40-56) als Beispiel für den Glauben, durch den Menschen Heil und Erlösung erfahren. Die Gemeinde veröffentlichte die Predigt auf ihrem YouTube-Kanal.
Erzpriester Matthias Zierenberg stellte heraus, dass die Wunder Jesu seine Gottheit offenbaren und den Heilsplan Gottes sichtbar machen. Anhand der Erzählung von der Tochter des Synagogenvorstehers Jaïrus und der geheilten Frau mit Blutfluss erklärte er, wie Glaube Heil bringt und Gottes Fürsorge sowohl Juden als auch Heiden zuteilwird. Die Frau, die Jesus nur „vom Saum seines Gewandes“ berührt, symbolisiere die Heidenvölker, die durch Glauben das Heil an sich ziehen, das ursprünglich für andere bestimmt war.
Der Geistliche betonte, dass Heil und Erlösung göttliche Geschenke sind, die über menschliche Möglichkeiten hinausgehen. Jesus bereite durch die Heilung der Frau den Glauben der Menschen vor, bevor er die Tochter des Jaïrus auferwecke. Die Auferstehung des Mädchens zeige die Macht Gottes über Tod und Zweifel und fordere die Gläubigen auf, mit Vertrauen und Glauben zu handeln. Die Predigt schloss mit dem Aufruf, Gottes Wort zu erfassen und sich von ihm leiten zu lassen, um geistige Heilung und Stärkung zu erfahren.
In der Dreifaltigkeitskapelle an der Lubentiuskirche in Limburg-Dietkirchen findet sonntags um 9.45 Uhr das Stundengebet und um 10 Uhr die Göttliche Liturgie statt. Die Zeiten werden auch auf der Webseite der deutschsprachigen Gemeinde und in ihrem WhatsApp-Kanal veröffentlicht.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije den Einsatz des medizinischen Personals gewürdigt hatte.
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