Diakon Igor Willimowski erinnerte an den Mut des heiligen Georg

Diakon Igor Willimowski predigte in Krefeld über die Taten des Großmärtyrers Georg. Foto: Screenshot YouTube
Am 23. Sonntag nach Pfingsten (16. November 2025) predigte Diakon Igor Willimowski in der russisch-orthodoxen St.-Barbara-Kirche zu Krefeld (ROK) über das Wirken und das Vorbild des heiligen Georg. Die Gemeinde veröffentlichte die Ansprache auf ihrem YouTube-Kanal.
In seiner Predigt stellte Diakon Igor Willimowski den heiligen Großmärtyrer Georg als einen der meistverehrten Heiligen der Christenheit vor, dessen Verehrung sich in vielen Ländern, Städten und Vornamen widerspiegele. Der Heilige, ein Offizier im Dienst des Kaisers Diokletian, habe sich öffentlich zum Christentum bekannt, sein Vermögen an Arme verteilt und sei nach schwerer Folter im Jahr 303 als Märtyrer hingerichtet worden. In vielen Ländern wird der St.-Georgs-Tag am 16. November begangen.
Er erinnerte in seiner Predigt daran, dass Georg wegen seiner Standhaftigkeit im Glauben und seiner wunderbaren Hilfe für Menschen in Gefahr auch „der Siegreiche“ genannt werde. Die bekannte Darstellung des Heiligen auf einem weißen Pferd, der mit einer Lanze einen Drachen besiegt, gehe auf eine Überlieferung zurück, der zufolge Georg die Tochter eines Herrschers vor einer Menschen verschlingenden Schlange gerettet und viele Bewohner Beiruts zum Christentum bekehrt habe. Dieses Bild stehe sinnbildlich für den Sieg über das Böse.
Diakon Igor Willimowski verwies auf Reliquien des Heiligen, die unter anderem auf der Insel Reichenau, in St. Georgen im Schwarzwald und im Dom zu Limburg verehrt werden. Abschließend rief er dazu auf, dem Beispiel des Heiligen zu folgen, die eigenen Talente zur Verkündigung des Glaubens einzusetzen und in Prüfungen standhaft zu bleiben. Der Heilige möge den Gläubigen beistehen, „uns im Glauben festigen“ und für ihre Seelen bei Christus eintreten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon dazu aufgerufen hatte, die Heilige Schrift zu lesen und zu leben.
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