Denkmalschützer forderten die Bewahrung von Kirchengebäuden
Kirchen sind oft ortsbildprägend und von bauhistorischer Bedeutung. Foto: Wikipedia/Burkhard Mücke
Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat am Donnerstag, dem 13. November 2025, in Berlin einen Appell zur Zukunft der denkmalgeschützten Kirchen in Deutschland veröffentlicht. Darin betont das Komitee die „Bewahrung“ von Kirchengebäuden, von denen rund 44.000 katholische und evangelische Gotteshäuser existieren – etwa 90 Prozent stehen unter Denkmalschutz.
Das Denkmalschutz-Komitee (DNK) hebt die kulturelle und identitätsstiftende Bedeutung der Kirchen hervor: Sie prägten Orts- und Stadtbild, seien Orte der Gemeinschaft und stellten Bau- und Kunstwerke von historischer Relevanz dar. Angesichts rückläufiger Kirchensteuereinnahmen müsse über alternative Nutzungen nachgedacht werden. Gemeinsame Trägerschaften und geteilte Nutzungen könnten Kirchen als spirituelle und gesellschaftliche Räume erhalten.
Das Komitee unterstreicht, dass der Erhalt dieser Bauten eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft sei, die Kompromissbereitschaft und Wertschätzung für unterschiedliche Positionen erfordere, um die Zukunft eines der prägendsten Denkmalbestände Deutschlands zu sichern.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der Bundesbeauftragter für Religionsfreiheit Christen als „besonders betroffen“ von Verfolgung sieht.
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