Costa Rica verschärfte Abtreibungsgesetz
Symbolbild einer Frau. Foto: DiLei
Die Regierung von Präsident Rodrigo Chaves hat die Abtreibungsgesetze in Costa Rica deutlich verschärft. Nach einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums ist ein Schwangerschaftsabbruch künftig nur noch erlaubt, wenn das Leben der Mutter unmittelbar in Gefahr ist. Damit entfällt die bisherige Regelung, die auch die ernsthafte Gefährdung der körperlichen oder psychischen Gesundheit der Frau berücksichtigte. Darüber berichtet amerika21.
Die Entscheidung trat sofort in Kraft und benötigt keine Zustimmung des Parlaments. Kritiker sehen in dem Schritt ein Zugeständnis an konservative Gruppen, insbesondere im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen 2026. Menschenrechtsaktivistin Laura Valenciano von der Organisation Acceder warf der Regierung vor, Frauenrechte für politische Zwecke zu opfern, und forderte mehr Transparenz über die tatsächliche Zahl medizinisch notwendiger Abtreibungen.
Bereits zuvor hatte die Regierung angekündigt, härtere Strafen für Abtreibungen einzuführen – bis zu sechs Jahre Haft für Frauen und bis zu zwölf Jahre für Abtreibungen ohne Zustimmung der Schwangeren. Gesundheitsministerin Mariela Marín erklärte, die Regierung sei „für das Leben“, während Kritiker von einem Rückschritt im Schutz der Frauenrechte sprechen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass laut einer Studie eine Abtreibung in den 20ern später Kinderlosigkeit zur Folge haben kann.
Lesen Sie auch
Der reiche Jüngling und die „eiserne Mauer“ des Eigenwillens
Priester Matthias Fröse deutete das Evangelium als Aufruf, die Bindungen des eigenen Herzens zu erkennen und sich von Christus verwandeln zu lassen.
Erzbischof Tichon zelebrierte zum Festabschluss der Verklärung des Herrn
Der Administrator der Berliner Diözese feierte gemeinsam mit Geistlichen die Göttliche Liturgie und empfing eine Kindergartengruppe.
Bischof Hiob von Stuttgart traf Metropolit Antonius in Moskau
Der Vorsitzende des Außenamtes des Moskauer Patriarchats empfing den Bischof der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland zu einem Gespräch.
Bauarbeiten für rumänisch-orthodoxe Kirche in Düsseldorf haben begonnen
Nach der Weihe des Grundsteins im Mai starteten auf dem Grundstück am Werstener Feld nun die Fundamentarbeiten für den Kirchenneubau.
Erzbischof Tichon würdigte Erzbischof Longin zum 12. Todestag
Der Administrator der Berliner Diözese erinnerte an den langjährigen Leiter der russisch-orthodoxen Vertretung in Deutschland und dessen Aufruf zum Frieden.
Internationales Treffen der Orthodoxen Jugend kehrt nach Bukarest zurück
Rund 2.400 junge Orthodoxe aus Rumänien und der Diaspora werden Ende August zum ITO 2026 in der rumänischen Hauptstadt erwartet.