Die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk wurde in Florenz verehrt

Bischof Irenei von London und Westeuropa leitete in Florenz die Liturgie vor der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk. Foto: Diözese

Am 8. und 9. November 2025 wurde die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk in der russisch-orthodoxen Kirche der Geburt Christi in Florenz willkommen geheißen, nachdem sie zuvor Pfarreien in Monaco, Cannes, Nizza, Menton und Sanremo besucht hatte. Zahlreiche Gläubige versammelten sich, um die Ikone zu verehren, die in diesen Tagen auch in die Häuser alter und gebrechlicher Menschen getragen wurde. Darüber berichtete die Diözese von Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) auf ihrer Webseite.

Bischof Irenei von London und Westeuropa leitete die Gottesdienste des Wochenendes gemeinsam mit dem florentinischen Klerus, darunter Erzpriester Georgy Blatynski, Priester Oleg Turcan und Diakon Rustik Prisacaru. Vor der Ikone wurde eine Nachtwache gehalten, und der Chor der Florentiner Pfarrei sang während der Liturgie feierliche Gesänge. Bischof Irenei beteiligte sich an den Gebeten zur Gottesmutter und blieb nach der Liturgie noch mehrere Stunden bei der Ikone.

Die wundertätige Gottesmutterikone, die als Beschützerin der russischen Diaspora gilt, begleitet traditionell die Bischöfe der Russischen Auslandskirche auf ihren pastoralen Reisen. Sie stärkt die geistliche Einheit der orthodoxen Gläubigen in verschiedenen Ländern und erinnert an die gemeinsame Wurzel des orthodoxen Glaubens über nationale und geografische Grenzen hinaus.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die wundertätige Gottesmutterikone in Zürich empfangen wurde.

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