Orthodoxe Präsenz in Armee, Gefängnissen und Schulen stand im Fokus
Metropolit Serafim (hinten, 2. v. r.) nahm an der 31. Sitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz der Benelux-Staaten in Brüssel teil.
Unter dem Vorsitz von Metropolit Athenagoras fand in Brüssel die 31. Sitzung der orthodoxen Bischofskonferenz der Benelux-Staaten statt. Auch der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim von Deutschland, Österreich und Luxemburg nahm teil. Im Mittelpunkt standen die Seelsorge in Armee und Gefängnissen sowie Pläne für orthodoxen Religionsunterricht in den Niederlanden. Darüber berichtete die deutsche Metropolie auf ihrer Webseite.
Die orthodoxen Bischöfe der Benelux-Staaten haben in Brüssel über aktuelle Fragen der kirchlichen Präsenz in staatlichen Einrichtungen beraten. Schwerpunkte der Sitzung waren die Organisation der Seelsorge in der belgischen Armee und im Strafvollzug sowie Initiativen zur Verbesserung der geistlichen Betreuung von Inhaftierten.
Metropolit Athenagoras von Belgien leitete die Beratungen, an denen Vertreter der Ökumenischen, Rumänischen, Russischen, Serbischen und Georgischen Patriarchate teilnahmen. Das Rumänische Patriarchat war durch Metropolit Serafim von Deutschland, Mittel- und Nordeuropa, sowie Weihbischof Marc Nemțeanul vertreten. Die Bischöfe äußerten die Hoffnung, bestehende Hindernisse für die Seelsorge bald überwinden zu können.
Ein weiterer zentraler Punkt war die mögliche Einführung orthodoxen Religionsunterrichts an niederländischen Grundschulen. Die Bischöfe begrüßten die Initiative und lobten die Zusammenarbeit zwischen den theologischen Instituten in Belgien und den Niederlanden sowie der Universität Leuven.
Zum Abschluss wurde bekannt gegeben, dass die nächste Pilgerreise der Orthodoxen Bischofskonferenz der Benelux-Staaten vom 15. bis 20. September 2026 in Rumänien stattfinden wird.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Serafim eine neue rumänisch-orthodoxe Kirche in Schwabach geweiht hatte.
Lesen Sie auch
Der reiche Jüngling und die „eiserne Mauer“ des Eigenwillens
Priester Matthias Fröse deutete das Evangelium als Aufruf, die Bindungen des eigenen Herzens zu erkennen und sich von Christus verwandeln zu lassen.
Erzbischof Tichon zelebrierte zum Festabschluss der Verklärung des Herrn
Der Administrator der Berliner Diözese feierte gemeinsam mit Geistlichen die Göttliche Liturgie und empfing eine Kindergartengruppe.
Bischof Hiob von Stuttgart traf Metropolit Antonius in Moskau
Der Vorsitzende des Außenamtes des Moskauer Patriarchats empfing den Bischof der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland zu einem Gespräch.
Bauarbeiten für rumänisch-orthodoxe Kirche in Düsseldorf haben begonnen
Nach der Weihe des Grundsteins im Mai starteten auf dem Grundstück am Werstener Feld nun die Fundamentarbeiten für den Kirchenneubau.
Erzbischof Tichon würdigte Erzbischof Longin zum 12. Todestag
Der Administrator der Berliner Diözese erinnerte an den langjährigen Leiter der russisch-orthodoxen Vertretung in Deutschland und dessen Aufruf zum Frieden.
Internationales Treffen der Orthodoxen Jugend kehrt nach Bukarest zurück
Rund 2.400 junge Orthodoxe aus Rumänien und der Diaspora werden Ende August zum ITO 2026 in der rumänischen Hauptstadt erwartet.