Diakon Igor Willimowski: „Nutzen wir die Zeit, die uns verbleibt“

Diakon Igor Willimowski predigte in Krefeld über das Lukasevangelium. Foto: Screenshot YouTube

Am 22. Sonntag nach Pfingsten (9. November 2025) predigte Diakon Igor Willimowski in der russisch-orthodoxen St.-Barbara-Kirche zu Krefeld (ROK) über die Heilung des Besessenen aus dem Lukasevangelium (8, 26–39) – und die Freiheit, sich bewusst für Christus zu entscheiden. Die Gemeinde veröffentlichte die Ansprache auf ihrem YouTube-Kanal.

In seiner Predigt verglich Diakon Igor Willimowski das Evangelium mit der Geschichte eines geheilten Kranken, der den Rat seines Arztes missachtet – ein Bild für den Menschen, der Gottes Gebote ablehnt. Wie die Bewohner des Landes der Gerasener, die Christus baten, fortzugehen, wende sich auch der heutige Mensch oft von Gott ab, um in der „Komfortzone“ eines gottfernen Lebens zu bleiben.

In der Predigt warnte Diakon Igor Willimowski vor dieser Bequemlichkeit: Solange alles gut gehe, meine man, ohne Glauben auszukommen. Erst in Krisen werde deutlich, dass der Mensch ohne Gott keinen „Fallschirm“ habe, wenn das irdische Leben ende. Wer jedoch durch Gebet, Fasten und Askese lebe, bereite sich auf das ewige Leben mit Christus vor.

Am Ende rief der Diakon dazu auf, die verbleibende Zeit zu nutzen, um ein frommes Leben zu führen. Gott zwinge niemanden zum Glauben – jeder müsse selbst entscheiden, ob er Christus folgt oder sich von ihm abwendet.



Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon dazu aufgerufen hatte, die Heilige Schrift zu lesen und zu leben.

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