Deutschland verbietet islamistische Bewegung „Muslim Interaktiv“

Islamisches Zentrum Hamburg. Foto: Wikipedia

In Berlin, Hamburg und Hessen führten Sicherheitskräfte am Dienstag eine großangelegte Razzia gegen islamistische Netzwerke durch. Betroffen war vor allem die Gruppierung „Muslim Interaktiv“, die vom Bundesinnenministerium verboten wurde. Sie hatte wiederholt zur Errichtung eines Kalifats aufgerufen und gegen Israel sowie westliche Werte gehetzt. Darüber berichtet euronews.

Innenminister Alexander Dobrindt sprach von einem „klaren Schlag gegen islamistische Polarisierung“. Wer in Deutschland das Kalifat propagiere, Frauenrechte und Minderheiten verachte und antisemitische Propaganda verbreite, müsse mit den vollen Konsequenzen rechnen. Das Vermögen der Gruppe wird beschlagnahmt, ihre Online-Auftritte gelöscht.

„Muslim Interaktiv“ war vor allem in sozialen Netzwerken aktiv und erreichte Tausende Follower. Im Frühjahr sorgte die Organisation mit einer Kundgebung in Hamburg unter dem Motto „Das Kalifat ist die Lösung“ für Empörung. Auch die Gruppen „Generation Islam“ und „Reality Islam“ stehen im Verdacht, Jugendliche über das Internet zu radikalisieren.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass einige Weihnachtsmärkte wegen Terrorangst abgesagt wurden.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon gratulierte Patriarch Kyrill zum Jahrestag der Inthronisierung

Konziliare Liturgie in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau – Glückwünsche aus der Berliner und Deutschen Diözese

Priester Matthias Fröse stellte die Frage nach der inneren Haltung des Menschen

Das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer könne für engagierte Gläubige herausfordernd sein

Sava-Akademie im serbisch-orthodoxen Kloster Himmelsthür gefeiert

Priester Danilo Topalović gab geistliche Impulse zu Identität, Sprache und Glauben in der Diaspora

Patriarch Porfirije: „Demut entgeht jeder dämonischen Falle“

Predigt zum Sonntag des Zöllners und des Pharisäers als Auftakt zur Vorbereitung auf die Große Fastenzeit

Bischof Johannes von Branitsa gedachte der Opfer des kommunistischen Regimes

Der Erste Vikar des Metropoliten von Sofia verband das Gedenken an die Verfolgten mit einem geistlichen Ruf zu Demut, Umkehr und ehrlicher Selbstprüfung

Metropolit Grigorije rief zu Verantwortung und geistlicher Wachsamkeit auf

Fest des serbischen Nationalheiligen Sava in der Düsseldorfer Kathedrale gefeiert