Patriarch Bulgariens gab Empfehlungen zum Religionsunterricht an Schulen
Der bulgarische Patriarch Daniel in der Residenz des Heiligen Synods mit der Parlamentsfraktion „BSP“. Foto: BNR 90
Am 5. November 2025 sprach sich der bulgarische Patriarch Daniil für die Einführung des Schulfachs „Tugenden und Religionen“ aus, das vom Parlament in erster Lesung gebilligt wurde. Darüber berichtet die Agentur 24 Stunden.
Patriarch Daniil unterstützte die Idee eines Pflichtkurses und betonte, dass „es an der Zeit ist, die religiöse Erziehung wieder an ihren rechtmäßigen Platz in der Schule zurückzubringen“. Nach den Worten des Patriarchen sollte das Fach im Geiste traditioneller christlicher Werte unterrichtet werden und zur Bildung von Moral, Verantwortung und Respekt für den Glauben und die Kultur des bulgarischen Volkes beitragen.
Patriarch Daniil empfahl außerdem, dass die Lehrkräfte Fachleute mit theologischer Ausbildung sein sollten, die an der Universität Sofia oder an theologischen Seminaren ausgebildet wurden. Die Kirche, so betonte er, sei bereit, das Bildungsministerium bei der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien methodisch zu unterstützen.
Darüber hinaus schlug Patriarch Daniil vor, das Fach schrittweise einzuführen – beginnend in den Grundschulklassen, wo den Kindern die Grundlagen von Güte, Barmherzigkeit und Respekt gegenüber ihren Mitmenschen vermittelt werden können, und in den höheren Klassen Elemente der christlichen Ethik.
Nach Ansicht des bulgarischen Patriarchen Daniil wird das neue Fach dazu beitragen, eine Generation zu erziehen, die auf moralischen und geistlichen Prinzipien basiert, und die Rolle der Familie und der traditionellen Werte in der Gesellschaft zu stärken.
Zuvor berichtete die UOJ darüber, dass in Bulgarien das Buch „Worte, Botschaften, Antworten“ von Metropolit Onufrij veröffentlicht wurde.
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