Verwalter: Regierung versucht das Unmögliche — Bischof Arsenij zu brechen

Metropolit Antonij. Foto: Facebook-Seite des Metropoliten

Am 4. November 2025 wandte sich der Verwaltungsleiter der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche, Metropolit Antonij, in seiner Predigt an die Gläubigen mit der Aufforderung, besonders für die Gesundheit von Metropolit Arsenij von Swjatohirsk zu beten. Am Vortag hatte das Gericht die Haft des Bischofs um 38 Tage verlängert.

„Aus menschlicher Sicht können wir keine Erklärung dafür finden, warum dies geschieht, warum sowohl das Gesetz als auch die Menschlichkeit, einfach eine normale Haltung gegenüber einem Menschen, missachtet werden“, erklärte Metropolit Antonij.

Seinen Worten zufolge versuchen die Behörden, Metropolit Arsenij zu brechen. „Wir verstehen, dass es zwar möglich ist, die Gesundheit von Wladika Arsenij körperlich zu untergraben, aber seinen Geist kann man nicht brechen. Er ist ein tief gläubiger und dem Willen Gottes ergebener Mensch“, betonte der Verwaltungsleiter der UOK.

Metropolit Antonij erinnerte daran, dass Erzbischof Arsenij in seinem Leben nichts Illegales getan habe, sondern nur zum Wohle der Kirche Christi gearbeitet und die Erde mit vielen Kirchen geschmückt habe, die heute im Donbass zu sehen sind.

Der Geistliche zog eine historische Parallele und zitierte die alten Philosophen: „Das Martyrium, das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen.“ Er erinnerte an die Verfolgungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als fast alle Bischöfe erschossen wurden oder in Gefängnissen und Verbannung saßen, aber gerade die Hingabe an den Glauben half der Kirche, zu überleben.

„Die ganze Kirche schaut jetzt auf seine Kraft, seinen Mut und seine angeschlagene Gesundheit. Aber gerade in einem solchen Zustand wächst der menschliche Geist sehr oft um ein Vielfaches“, bemerkte Metropolit Antonij.

Er rief die Gläubigen dazu auf, für Metropolit Arsenij zu beten, damit der Herr ihm Gesundheit, Geduld und Mut schenke, alle Prüfungen zu bestehen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Metropolit Arsenij erneut hinter Gitter gebracht worden sei.

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