Neue russisch-orthodoxe Gemeinde feierte erste Liturgie in Gibraltar
Die wundertätige Ikone der Gottesmutter von Kursk wurde zur ersten Liturgie der neuen orthodoxen Gemeinde in Gibraltar feierlich in die Kathedrale St. Mariä Gekrönte getragen. Foto: Diözese
Im britischen Überseegebiet Gibraltar hat am Samstag, dem 1. November 2025, die erste Göttliche Liturgie der neu gegründeten Diözesanpfarrei der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) stattgefunden. Die Feier stand im Zeichen eines besonderen Ereignisses: Erstmals wurde die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk auf den Felsen gebracht – einer der bedeutendsten geistlichen Schätze der ROKA. Darüber berichtete die Diözese von Großbritannien und Westeuropa mit Sitz in London auf ihrer Webseite.
Die Ikone, begleitet von Pfarrer Pavel Golynsky aus Basel, traf am Freitagabend in Gibraltar ein. Nach einem Bittgebet mit Akathistos wurde sie in der Kathedrale St. Mariä Gekrönte aufgestellt, wo Priestermönch Theodor (Stanway) zusammen mit weiteren Geistlichen die erste Liturgie der neuen Gemeinde zelebrierte.
Laut der Gibraltar Chronicle bezeichnete die örtliche Presse das Ereignis als „historischen Moment“ für die kleine orthodoxe Gemeinschaft auf dem Felsen. Am Nachmittag traf sich die neue Gemeinde erstmals offiziell, um die künftige liturgische und seelsorgerische Arbeit zu planen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die wundertätige Gottesmutterikone in Zurich empfangen worden war.
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