Belarussische Kirche ruft zu Gebet vor Gerichtsverfahren zu UOK-Verbot auf

Verwaltung der belarussischen Kirche. Foto: Pressedienst der belarussischen Kirche

Am 28. Oktober 2025 veröffentlichte die Synode der Belarussisch-Orthodoxen Kirche eine Erklärung im Zusammenhang mit der anhaltenden Verfolgung der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche. In dem Dokument wird tiefe Besorgnis über die Lage der kanonischen orthodoxen Kirche auf dem Gebiet der Ukraine zum Ausdruck gebracht.

„Die Synode der Belarussisch-Orthodoxen Kirche hat im Namen der orthodoxen Gläubigen der Republik Belarus wiederholt ihre allgemeine Besorgnis über die Lage der kanonischen Orthodoxen Kirche auf dem Territorium der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Leider müssen wir derzeit jedoch mit großem Schmerz und großer Besorgnis feststellen, dass die unrechtmäßigen Handlungen gegen die einzige kanonische orthodoxe Kirche des Landes weitergehen“, heißt es in der Erklärung am Vorabend des Gerichtsverfahrens gegen die Kiewer Metropolie der UOK.

Der Synod rief die Gläubigen in Belarus dazu auf, vor dem für den 30. Oktober angesetzten Prozess zu beten und zu fasten.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Dumenko behauptete, jenes Gesetz zum Verbot der UOK sei von der Venediger Kommission gebilligt worden.

Lesen Sie auch

Deutsche ROKA-Diözese blickt auf 100 Jahre ihrer Geschichte zurück

Archivar Anatolij Kinstler zeichnet zum Jubiläum die Entwicklung der Deutschen Diözese nach – von ihrer Gründung 1926 bis zu aktuellen Zukunftsprojekten.

Bulgarischer Metropolit Joseph nach Verkehrsunfall auf dem Weg der Besserung

Der 83-jährige Leiter der bulgarisch-orthodoxen Diözese in den USA wurde in New York zunächst als vermisst gemeldet.

Ökumenischer Patriarch Bartholomäus begeht Priesterjubiläum auf Imbros

Der Patriarch von Alexandria und der Erzbischof von Albanien nehmen an den Feierlichkeiten teil.

Metropolit Tichon würdigte in Washington den heiligen Herman von Alaska

Das Oberhaupt der Orthodox Church in America erinnerte an dessen verborgenes Wirken während der Gründungszeit der USA.

Auf Haiti wurden wegen des Terrors bewaffneter Banden 65 katholische Pfarreien geschlossen

Bewaffnete Gruppen besetzen Kirchen, greifen Schulen an und entführen Geistliche.

Nigeria: „Kirche in Not“ forderte Rückkehroption für vertriebene Christen

Das Hilfswerk verweist auf den Wiederaufbau christlicher Dörfer in der irakischen Ninive-Ebene als Vorbild.