Metropolit Antonij: „Zehn Jahre im Zeichen der Gnade und geistlicher Frucht“

Metropolit Antonij rief die Gläubigen in Luxemburg dazu auf, unter dem Schutz des heiligen Johannes von Rila geistliche Früchte zu tragen. Foto:Patriarchat

Am Samstag, dem 25. Oktober 2025, feierte die bulgarisch-orthodoxe Gemeinde „Heiliger Johannes von Rila“ in Luxemburg ihr zehnjähriges Bestehen und den Festtag ihres Schutzpatrons. Die Göttliche Liturgie leitete Metropolit Antonij, Leiter der west- und mitteleuropäischen Diözese der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche, gemeinsam mit Geistlichen aus Köln und Varna. Darüber berichtete das bulgarische Patriarchat auf seiner Webseite.

Die Feier fand in der Kathedrale „Heiliger Nikolaus der Wundertäter“ des Ökumenischen Patriarchats statt, die der bulgarischen Gemeinde regelmäßig für Gottesdienste zur Verfügung gestellt wird. Unter den Gästen war auch die Leiterin der bulgarischen Botschaft in Brüssel, Veneta Zayakova.

Metropolit Antonij brachte zur Verehrung ein Reliquienstück des Heiligen Patriarchen Euthymius von Tarnowo mit. In seiner Predigt betonte er, die vergangenen zehn Jahre seien erfüllt gewesen von „Gottes Liebe, Gnade und Barmherzigkeit“, durch die die Gemeinde geistig gewachsen sei. Christus selbst habe die Gläubigen erwählt, um „unter dem Schutz des Heiligen Johannes von Rila das gnadenvolle Leben der Kirche zu leben“.

Der Metropolit dankte den Priestern, die seit der Gründung der Gemeinde in Luxemburg wirken, und hob deren seelsorgliche Hingabe hervor, durch die ein „geistlicher Zufluchtsort für viele Menschenseelen“ entstanden sei.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Antonij das erstes Patronatsfest der neuen bulgarisch-orthodoxen Kirche in London gefeiert hatte.

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