Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Ulm feierte 30-jähriges Bestehen

Feierliche Liturgie zum 30-jährigen Bestehen der Gemeinde St. Apostel Petrus und Paulus in Ulm mit Geistlichen, Gläubigen und Gästen. Foto: Gemeinde

Mit einem dreitägigen Festprogramm hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde der Heiligen Apostel Petrus und Paulus in Ulm mit Priester Sebastian Suciu vom 24. bis 26. Oktober 2025 ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. An den Jubiläumsfeierlichkeiten nahmen Vertreter der Stadt Ulm, der katholischen und evangelischen Kirche sowie der rumänische Generalkonsul in Stuttgart, Dr. Vlad Vasiliu, teil. Dies teilte die Metropolie auf ihrer Webseite mit.

Zum Auftakt stellte Priester Alexandru Roșu aus Ravensburg die Grundlagen der Orthodoxie vor. Musikalisch umrahmte die Psaltic-Gruppe „Ethos“ der Diözese Caransebeș die Feier mit geistlichen Gesängen. Am Samstag zelebrierten Priester und Diakone die Göttliche Liturgie; Erzdiakon Prof. Dr. Răzvan Brudiu von der Universität Alba hielt eine Predigt über das kirchliche Leben in der Diaspora. Anschließend wurde Priester Florin Chelemen, der Gründer der Gemeinde, in einem Trauergottesdienst geehrt.

Die orthodoxe Gemeinde Ulm war 1995 durch Priester Florin Chelemen und eine kleine Gruppe Gläubiger entstanden. Über viele Jahre fanden die Gottesdienste in der serbisch-orthodoxen Kirche statt. Mit dem Wachstum der Gemeinde ernannte Metropolit Serafim 2014 Priester Sebastian Suciu zum Gemeindevorsteher, wodurch regelmäßige Liturgien möglich wurden. Heute zählt die Pfarrei zu den aktiven Zentren rumänisch-orthodoxen Lebens in Süddeutschland.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die rumänisch-orthodoxe Metropolie Deutschland eine neue Online-Katechese anbietet.

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