„Für Gläubige gibt es keine ausweglosen Situationen“

Diakon Igor Willimowski rief die Gläubigen zur Zuversicht auf. Foto: Screenshot YouTube

Am 19. Sonntag nach Pfingsten, dem 19. Oktober 2025, predigte Diakon Igor Willimowski in der St.-Barbara-Kirche zu Krefeld (ROK) anhand der Auferweckung des Jünglings von Nain über die Allmacht Gottes (Lk 7,11–16). Die Gemeinde veröffentlichte dies auf ihrem YouTube-Kanal.

In seiner Predigt zum Text aus dem Lukasevangelium hob Diakon Igor Willimowski die göttliche Macht Christi hervor, der den Trauerzug der Witwe durch sein Mitgefühl und sein Eingreifen verwandelte. Jesus habe durch die Auferweckung des einzigen Sohnes nicht nur seine Macht über Leben und Tod offenbart, sondern auch seine Barmherzigkeit: „Weine nicht“, seien mehr als Worte gewesen – sie leiteten die Wende von Hoffnungslosigkeit zu neuem Leben ein.

Er betonte, dass Christen zwei zentrale Botschaften aus dem Evangelium ziehen könnten: Erstens die Gewissheit, dass alle an Christus Glaubenden auferstehen werden. Zweitens, dass es für Gläubige keine auswegslosen Situationen gebe – Gott helfe auch heute noch und stehe in allen Lebenslagen bei.

Abschließend rief der Diakon dazu auf, sich auch im Alltag mit Zuversicht an Gott zu wenden: „Gott gibt uns das Notwendige – Gesundheit, Schutz und Sicherheit.“ Die Evangeliumserzählung sei ein Trost für alle Trauernden und eine Erinnerung daran, dass der Sohn Gottes stärker ist als der Tod – und auch heute Leben schenkt.



Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon zum Vertrauen auf die Gottesmutter aufgerufen hatte.

Lesen Sie auch

Sava-Akademie im serbisch-orthodoxen Kloster Himmelsthür gefeiert

Priester Danilo Topalović gab geistliche Impulse zu Identität, Sprache und Glauben in der Diaspora

Patriarch Porfirije: „Demut entgeht jeder dämonischen Falle“

Predigt zum Sonntag des Zöllners und des Pharisäers als Auftakt zur Vorbereitung auf die Große Fastenzeit

Bischof Johannes von Branitsa gedachte der Opfer des kommunistischen Regimes

Der Erste Vikar des Metropoliten von Sofia verband das Gedenken an die Verfolgten mit einem geistlichen Ruf zu Demut, Umkehr und ehrlicher Selbstprüfung

Metropolit Grigorije rief zu Verantwortung und geistlicher Wachsamkeit auf

Fest des serbischen Nationalheiligen Sava in der Düsseldorfer Kathedrale gefeiert

Metropolit Joanikije besuchte in Bulgarien das Sava-Grab

Der Metropolit von Montenegro war zu einem mehrtägigen Besuch in Bulgarien und besuchte das Grab des hl. Sava in Veliko Tarnowo.

Bischof Irenei zelebrierte Liturgie zum Fest des Heiligen Sava in Birmingham

Göttlicher Dienst am Sonntag des Zöllners und des Pharisäers in der Lazarica-Kirche