Seine Seligkeit Onufrij: Wer in Zeiten der Freude betet, hat auch in Zeiten der Trauer ein starkes Gebet

Seine Seligkeit Metropolit Onufrij. Foto: UOK

Am Tag des Festes Mariä Schutz sprach Seine Seligkeit Metropolit Onufrij in seiner Predigt über die Fürsprache der Mutter Gottes und die Kraft des Gebets, wie die Informations- und Bildungsabteilung der UOK mitteilte.

Der Primas erinnerte an die Geschichte des Festes, die ihren Ursprung im Konstantinopel des 10. Jahrhunderts hat, als die Heilige Mutter Gottes den Betenden in der Blachernae-Kirche erschien und ihren Omophorion – das Zeichen des himmlischen Schutzes – über sie ausbreitete. „Siehst du, Bruder, die Königin und Herrin aller, die für die ganze Welt betet?“, sagte damals der heilige Andreas zu seinem Schüler Epiphanius.

Der selige Onufrij betonte, dass die Heilige Jungfrau Maria auch heute noch alle mit ihrem Schutzmantel bedeckt, die sich im Glauben an sie wenden. „Die Mutter Gottes ist ein geistiger Turm, eine geistige Festung, die die Schönheit der Kirche darstellt und in der alle Waffen vorhanden sind, um den Teufel und alles Böse zu besiegen“, betonte er.

Der Primas rief die Gläubigen dazu auf, weder in freudigen noch in traurigen Zeiten das Gebet zur Mutter Gottes zu vergessen. „Wenn es uns gut geht, müssen wir Gott und der Mutter Gottes dafür danken, dass sie uns durch ihre Gebete alles Gute geschenkt hat. Wenn wir in Not sind, müssen wir zur Gottesmutter beten, damit sie uns hilft, diese Not zu überwinden“, sagte der Prälat.

Seine Seligkeit betonte, dass das Gebet, das in Zeiten des Wohlstands gesprochen wird, den Menschen in Prüfungen stärker macht: „Wenn ein Mensch betet, wenn es ihm gut geht, wird sein Gebet in Zeiten der Not stark und kühn vor Gott sein.“

Am Ende seiner Predigt wünschte der Primas allen Gläubigen und der gesamten Ukraine den Schutz der Königin des Himmels.

„Möge der Herr jeden von uns durch das Gebet der Heiligen Jungfrau Maria beschützen und vor allem Bösen bewahren. Möge der Schutz der Mutter Gottes über unserem ukrainischen Land, über unserem Volk wachen und uns vor allen Feinden und Widersachern bewahren“, schloss Metropolit Onufrij.

Wie die UOJ zuvor berichtete, warnen Experten davor, dass die Passverweigerung Seiner Seligkeit zu einer Ausbreitung der Unterstützung für ihn führen würde.

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