In der Pariser Kathedrale Notre-Dame wurde ein Brief mit einer Terrorwarnung gefunden

Die Kathedrale Notre-Dame in Paris. Foto: La dépêche

Am 10. Oktober 2025 wurde in der Kathedrale Notre-Dame in Paris ein Brief mit einer Terrorwarnung gefunden. Unbekannte forderten, den Dom am 11. und 12. Oktober zu schließen, und behaupteten, dass für diese Tage ein Anschlag geplant sei. Darüber berichtet die Zeitung La dépêche.

Der Brief wurde von einer Mitarbeiterin des Doms im Inneren des Doms neben Kerzen gefunden. Nach Angaben der Zeitung behaupteten die Verfasser des Briefes, dass „Ausländer Messer im Inneren der Kathedrale versteckt hätten und ein Massaker verüben wollten”. Nach der Entdeckung der Drohung führten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes von Notre-Dame gemeinsam mit der Polizei eine Überprüfung durch, fanden jedoch keine gefährlichen Gegenstände oder Waffen im Gebäude.

Um die Sicherheit zu erhöhen, wurden zusätzliche Kontrollen der Besucher am Eingang der Kathedrale eingeführt und die Räumlichkeiten untersucht. Die Pariser Behörden und die Verwaltung der Kathedrale haben noch nicht entschieden, ob sie eine offizielle Erklärung zu dem Vorfall abgeben werden.

Notre-Dame, eines der wichtigsten Wahrzeichen von Paris, wurde im Dezember 2024 nach einer umfassenden Renovierung, die seit 2019 andauerte, wieder für Besucher geöffnet. Damals zerstörte ein Brand den Turm und das Dach, doch dank der Bemühungen der Feuerwehr konnten die Hauptstruktur des Gotteshauses und seine Heiligtümer gerettet werden.

Zuvor hatte die UOJ darüber berichtet, dass in Frankreich eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert in Brand gesteckt worden war.

Lesen Sie auch

Behörden Armeniens verbieten Katholikos Ausreise zu Patriarch Ilias Begräbnis

In Armenien hat ein Ermittlungsrichter den Antrag auf Aufhebung des Ausreiseverbots für den Katholikos aller Armenier nach Georgien zur Teilnahme an der Beisetzung von Patriarch Ilia II. abgelehnt.

UNO definiert „Geschlecht“ getrennt vom biologischen Geschlecht

Die Vereinten Nationen haben ein Dokument verabschiedet, in dem „Gender“ faktisch vom biologischen Geschlecht getrennt wird, was den Weg für eine Verwischung der Unterschiede zwischen Mann und Frau ebnet.

Neues Video über Leiden der Urkirche auf Photisis TV veröffentlicht

Beitrag schildert Verfolgung der ersten Christen, Bekehrung des Apostels Paulus und Ausbreitung des Christentums im Römischen Reich

Metropolit Grigorije leitete Liturgie und Buchvorstellung in München

In München fand ein geistliches Treffen mit Vortrag und Austausch nach dem Gottesdienst statt.

Theologisches Seminar in den USA startete Aufnahme für 2026/27

Die Ausbildung beim theologischen Seminar richtet sich an angehende orthodoxe Geistliche.

Jugendgruppe gestaltete Kreuzverehrungssonntag in Köln

Kölner Jugend erinnerte mit gemeinsamen Gesang an die geistliche Bedeutung des Kreuzes.