Wundertätige Ikone „Kursk-Korennaja“ wird in die Dreifaltigkeitskathedrale gebracht

Foto: Die wundertätige Ikone der Gottesmutter „Kursk-Korennaja – Zeichen“ (Archivfoto). Quelle: Diözese Korsun

Am Donnerstag, den 23. Oktober, wird die wundertätige Ikone der Gottesmutter „Kursk-Korennaja – Znamenie“ in die Dreifaltigkeitskathedrale der Korsuner Diözese in Paris gebracht. Wie auf der offiziellen Webseite der Korsuner Diözese mitgeteilt wurde, erfolgt dies auf Vereinbarung zwischen Metropolit Nestor, dem patriarchalischen Exarchen von Westeuropa, und Bischof Irinej von London und Westeuropa (Russische Auslandskirche).

Die Ikone wird gegen 17:00 Uhr eintreffen. Anschließend wird vor ihr ein feierlicher Akathistos-Gottesdienst unter Leitung des Bischofs zelebriert.

Am folgenden Tag, Freitag, den 24. Oktober, wird die Ikone in die Auferstehungskirche in Meudon (8 Rue des Bigots, 92190 Meudon) gebracht, wo Gläubige ebenfalls Gelegenheit haben, vor ihr zu beten.

Die wundertätige Ikone „Kursk-Korennaja – Znamenie“ wurde im Jahr 1295 an der Stelle gefunden, an der sich heute das Kloster Kurskaja Korennaja Pustyn befindet. Der Überlieferung nach fanden Jäger das Bildnis am Wurzelgrund eines Baumes – daher auch sein Name.

Im 14. Jahrhundert wurde die Ikone während eines Tatareneinfalls zerstört, doch als ein Priester die Bruchstücke zusammen fügte, verbanden sie sich auf wundersame Weise wieder. Später wurde die Ikone mehrfach nach Moskau gebracht, kehrte 1615 nach Kursk zurück und wurde dort mit einer kostbaren Riza geschmückt.

Im Laufe der Jahrhunderte begleitete die Ikone russische Heere, stärkte die Gläubigen während des Vaterländischen Krieges 1812 und wurde vom heiligen Seraphim von Sarow verehrt.

Nach der Revolution verließ sie 1920 zusammen mit der Weißen Armee Russland und befindet sich seither in der Obhut der Russischen Auslandskirche. Seit 1957 wird sie in New York aufbewahrt. 2009 kehrte sie erstmals nach Russland zurück und wurde so zum Symbol der geistlichen Wiedervereinigung.

Bereits im April 2022 besuchte die Ikone die Dreifaltigkeitskathedrale in Paris.

Die UOJ berichtete zuvor, das die französischsprachige Gemeinde in Straßburg ihr 40-jähriges Bestehen feierte.

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