Französischsprachige Gemeinde in Straßburg feierte ihr 40-jähriges Bestehen

Metropolit Nestor mit dem Klerus in Straßburg während der Jubiläumsfeier. Foto: cerkov-ru

Am 5. Oktober 2025, dem 17. Sonntag nach Pfingsten, fanden in Straßburg die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der Gründung der französischsprachigen Gemeinde zu Ehren des heiligen Gregor Palamas und der heiligen Märtyrin Attalia von Straßburg statt.

Die feierliche Göttliche Liturgie wurde vom patriarchalischen Exarchen von Westeuropa, Metropolit Nestor von Korsun und Westeuropa, zelebriert. Ihm standen der Gemeindevorsteher, Priester Daniel Escaline, der Sekretär der Korsuner Diözesanverwaltung, Priester Maxim Politov, der Kleriker der Allerheiligen-Stavropegialkirche in Straßburg, Priester Jewgenij Makuschkin, der Diakon der Dreifaltigkeitskathedrale in Paris, Euphrasius Desanlis, sowie Diakon Rodion Knjasew aus Straßburg zur Seite.

Unter den Gästen befand sich auch der Generalkonsul der Russischen Föderation in Straßburg, W. W. Pawlow.

Während der Liturgie erklangen Gebete und Gesänge sowohl in französischer als auch in kirchenslawischer Sprache. Die Eucharistie wurde auf einem neuen Antimension gefeiert, die vom Metropoliten gesegnet und unterzeichnet worden war.

Nach dem Gottesdienst richtete Metropolit Nestor sein Wort an die versammelten Gläubigen. Er gratulierte dem Vorsteher, dem Klerus und den Gemeindemitgliedern zum Jubiläum und überreichte Priester Daniel als Zeichen der Anerkennung ein goldenes Brustkreuz.

In seiner Ansprache sprach Priester Daniel dem Metropoliten seinen Dank für den bischöflichen Besuch und die Leitung der Jubiläumsfeier aus. Zum Abschluss überreichte er ihm eine Ikone des Kirchenpatrons, des heiligen Gregor Palamas.

Die Feierlichkeiten endeten mit einer gemeinsamen Festtafel, bei der Metropolit Nestor in herzlicher Atmosphäre mit den Mitgliedern der Straßburger Gemeinde ins Gespräch kam.

Die UOJ berichtete zuvor, das Metropolit Mark im serbischen Kloster Mileševo zelebrierte.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon: „Das Fasten soll der Reinigung von der Sünde dienen“

Der Geistliche der Russischen Orthodoxen Kirche feierte zum Beginn des Gottesmutterfastens die Liturgie in Rostock.

Patriarch Daniel: „Die Gottesmutter ist das Sinnbild der Kirche“

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch erläuterte an Mariä Himmelfahrt die Bedeutung des Entschlafens und der Entrückung der Gottesmutter.

„Wir können hoffnungsvoll die Welt verlassen und die Auferstehung erwarten“

Bischof Johannes von Branitsa predigte in Sofia zu Mariä Himmelfahrt über die Demut der Gottesmutter und die Hoffnung auf die Auferstehung.

Erzpriester Mihail Rahr rief zu ehrlicher Prüfung des eigenen Glaubens auf

Predigt in der Berliner Gemeinde des Heiligen Isidor über Glaubensschwäche, Umkehr, Demut und die Gnade Gottes.

Reliquien des heiligen Gorazd nach 1200 Jahren nach Mähren zurückgekehrt

Teil der Reliquien des Schülers von Kyrill und Methodius aus Albanien nach Olomouc gebracht – auch Reliquien des heiligen Angelar überführt

Orthodoxe Pilgerfahrt zur Verklärung des Herrn nach Talmont-sur-Gironde

Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa lädt am 18. und 19. August 2026 zur traditionellen Feier ein