Metropolit Mark zelebrierte im serbischen Kloster Mileševo

Der Besuch von Metropolit Mark (Mitte rechts) im Kloster Mileševo ist Ausdruck der Verbundenheit zwischen der russisch-orthodoxen Auslandskirche und der orthodoxen Kirche in Serbien. Foto: Patriarchat

Der Besuch von Metropolit Mark (Mitte rechts) im Kloster Mileševo ist Ausdruck der Verbundenheit zwischen der russisch-orthodoxen Auslandskirche und der orthodoxen Kirche in Serbien. Foto: Patriarchat

Im serbischen Kloster Mileševo wurde am 6. und 7. Oktober 2025 ein besonderes Fest begangen: In Anwesenheit von Metropolit Mark, dem Oberhaupt der deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, wurde das Patronatsfest der Diözese sowie der 850. Geburtstag des Heiligen Sava gefeiert. Dazu zelebrierte Metropolit Mark die Heilige Liturgie mit mehreren Bischöfen. Darüber berichtete das serbische Patriarchat auf seiner Webseite.

Die Anwesenheit von Metropolit Mark unterstrich die enge geistliche Verbundenheit zwischen der Serbischen Orthodoxen Kirche und der Russischen Auslandskirche. Russisch-orthodoxe Geistliche, die nach der Oktoberrevolution das Land verließen, fanden in Serbien Aufnahme. Daraus resultierte die Gründung der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), die ihren Sitz zunächst im serbischen Sremski Karlovci hatte.

In seiner Ansprache dankte Metropolit Mark den Gastgebern im Kloster Mileševo für ihre brüderliche Liebe und die herzliche Aufnahme. Die Liturgie wurde von zahlreichen Bischöfen aus verschiedenen orthodoxen Jurisdiktionen mitgetragen, darunter Vertreter aus Südamerika, Kroatien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina.

Die Feierlichkeiten boten ein kraftvolles Zeugnis orthodoxer Einheit und zeigten die tiefe Verehrung für den Heiligen Sava und den Heiligen König Vladislav, der das Kloster Mileševo als Aufbewahrungsort der Reliquien seines Onkels errichten ließ.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Mark den Standort für die neue Klosterkirche auf Schloss Seyfriedsberg gesegnet hatte.

Lesen Sie auch

Alle Ortskirchen sollten lernen, wie die OKU entstanden ist, sagt Metropolit Anthony

Der Administrator rief die örtlichen Kirchen dazu auf, den Bericht über den „Rat“ von 2018 zu lesen und einen offenen panorthodoxen Dialog zu beginnen.

Begegnung und Gemeinschaft im erneuerten Kloster Himmelsthür

Kulturelles Programm nach der Weihe des serbisch-orthodoxen Klosters – Erzpriester Simon Turkić erinnerte sich an frühere Begegnungen und Weggefährten.

Kloster Himmelsthür: Metropolit Grigorije würdigte Stifter Drago Vuković

Serbisch-orthodoxes Kloster in Hildesheim nach umfassender Renovierung geweiht – Metropolit betonte in seiner Predigt die geistliche Bedeutung des Ortes.

Metropolit Joanikije leitete die Liturgie zur Weihe des Klosters Himmelsthür

Serbisch-orthodoxes Kloster der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesgebärerin nach umfassender Renovierung feierlich geweiht – zahlreiche Hierarchen und Geistliche als Gäste in Hildesheim.

Metropolit Grigorije: Erneuertes Kloster soll ein Ort der Begegnung sein

Serbisch-orthodoxe Eparchie von Deutschland weihte Kloster der Entschlafung der Allheiligsten Gottesgebärerin in Hildesheim-Himmelsthür nach Renovierung.

Erzbischof Tichon von Rusa zeichnete mehrere Geistliche aus

Pastoralkonferenz der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche tagte in Dortmund.