Russische Auslandskirche: Diözese mit neuem Internetauftritt
Die Angaben zu allen ROKA-Gemeinden sind über eine interaktive Karte sowie in Tabellenform verfügbar. Foto: Screenshot rocor.de
Die Vorbereitungen auf das hundertjährige Bestehen der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) im kommenden Jahr werfen auch im digitalen Raum ihre Schatten voraus. Die Diözese hat jetzt ihren Internetauftritt erneuert und schon mit einer Rubrik für die Feierlichkeiten 2026 versehen.
Neu ist eine Übersichtskarte auf der Basis von Google Maps mit allen Kirchen und Klöstern der Diözese, die von Aarhus (Gemeinde des hl. Clemens von Rom) in Dänemark bis nach Klagenfurt (Kirche Maria Schutz) in Österreich reicht. In Ost-West-Richtung sind die Orthodoxe Kirchengemeinde zum hl. Nikolaus in Mödling bei Wien und die Gemeinde d. Hll. Konstantin und Helena in Konz bei Trier die Außenposten.
Die Einträge zu Kirchen und Klöstern sind jeweils mit den Namen der Priester und Vorsteher sowie den Internetauftritten versehen, um die Suche und Kontaktaufnahme für Interessierte im eigenen Umfeld zu erleichtern.
Zudem gibt es ein Onlinearchiv der Diözesanzeitschrift „Der Bote“. Sie wird seit 1981 in zwei Sprachen herausgegeben und im Kloster des hl. Hiob in München gedruckt. Auf der Webseite finden sich die Ausgaben von 1981 bis 2025 als pdf zum Herunterladen.
Im Mai 2026 wird die Deutsche Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland ihr hundertjähriges Bestehen mit einer Reihe liturgischer, wissenschaftlicher und kultureller Veranstaltungen begehen.
Vom 28. April bis zum 5. Mai finden in München die Sitzungen des Bischofskonzils statt. Im Anschluss daran wird eine Jubiläumsausstellung eröffnet sowie eine internationale wissenschaftliche Konferenz veranstaltet, die der Geschichte und Entwicklung der Diözese gewidmet ist. Dort werden führende Forscher zur Geschichte der Russischen Auslandskirche referieren. Auf der Webseite sind die Informationen zur Anmeldung eingestellt.
Das Jubiläumsprogramm wird durch ein Konzert mit Werken russischer Komponisten der Emigration sowie durch eine Pilgerfahrt zum Standort des zukünftigen Klosters und Diözesanzentrums auf dem Seyfriedsberg ergänzt. Details werden zu gegebener Zeit auf der Webseite veröffentlicht.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Mark den Standort für die neue Klosterkirche auf Schloss Seyfriedsberg gesegnet hatte.
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