Metropolit Nikolaj predigte in New York: „Der Weinberg ist die menschliche Seele“
Die Heilige Liturgie mit Metropolit Nikolaj fand unter dem Schutz der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk statt. Foto: Diözese
Am 13. Sonntag nach Pfingsten, dem 7. September 2025, leitete Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York, der Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), die Göttliche Liturgie in der Synodalkathedrale in New York City. Die Feier stand im Zeichen der Rückkehr der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk aus Deutschland und versammelte zahlreiche Gläubige. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.
In seiner Predigt zum Gleichnis von den bösen Winzern aus dem Matthäusevangelium (Mt 21,33–42) sprach Metropolit Nikolaj über die Kirche als Ort der Rettung und das christliche Leben als Antwort auf Gottes Gabe: „Welche Frucht sollen wir dem Herrn geben? Unsere Reue, unsere guten Taten, unser reines Herz.“ Trotz Ablehnung Christi durch viele lebe die Kirche weiter und schenke Hoffnung auf Erlösung.
Der Ersthierarch sagte: „Der Weinberg ist die Kirche Christi, er ist die christliche Seele, die menschliche Seele.“
Der Synodalchor unter Leitung von Vadim Gan begleitete die Liturgie musikalisch. Im Anschluss wurde das neue Schuljahr mit einem Moleben eröffnet, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen, das von der Schwesternschaft ausgerichtet wurde.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Hiob (Bandmann) aus Stuttgart am dritten Film über die Restaurierung des Synodalgebäudes in New York arbeitet.
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