Bischof Hiob arbeitet am dritten Film über die Restaurierung des Synodalgebäudes in New York

Bischof Hiob besuchte mehrere Heiligtümer im Bundesstaat New York und begann in Manhattan die Arbeiten an einem weiteren Film über die Sanierung des Synodalsitzes. Foto: ROKA

Bischof Hiob (Bandmann) von Stuttgart gedachte in New York des früheren Ersthierarchen Laurus und arbeitet am Sitz der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) am dritten Film über die Restaurierung der Synodalresidenz. Darüber berichtete der ROKA-Synod auf seiner Webseite.

Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York, Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, sowie Bischof Hiob besuchten zudem Heiligtümer im Bundesstaat New York wie das Kloster der Heiligen Dreiheit in Jordanville.

Dort nahmen sie an den Feierlichkeiten zum landesweiten Gedenken an den himmlischen Schutzpatron der Bruderschaft, den Ehrwürdigen Hiob, teil. Es gab eine Prozession von der Himmelfahrtskirche auf dem Klosterfriedhof zur Kathedrale der Heiligen Dreiheit mit einer wundertätigen Kopie der Potschajew-Ikone der Mutter Gottes.

Am Sonntag, dem 31. August 2025, fand zudem ein Gedenken an die heiligen Märtyrerbrüder Florus und Laurus von Illyrien statt. Dieser Tag ist zugleich der Namenstag des seligen Metropoliten Laurus (1928–2008), des fünften Ersthierarchen der ROKA. Metropolit Nikolaj zelebrierte die Heilige Liturgie mit Bischof Hiob und Bischof Lukas von Syrakus.

In der Mitte des Gotteshauses befanden sich zu diesem Anlass die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk und Potschajewer Ikonen der Gottesmutter sowie die Ikone des ehrwürdigen Iov, Abt und Wundertäters von Potschajew, des Schutzpatrons der Druckerbruderschaft.

Zurück von der Pilgerreise nach Jordanville beteten Metropolit Nikolaj und Bischof Hiob am Dienstag während der Göttlichen Liturgie in der St.-Sergius-Kapelle in New York. Anschließend begannen sie am Synodsitz mit der Arbeit am dritten Film, der die Restaurierung dieses historischen Gebäudes dokumentiert. An diesem Tag starteten die Arbeiten zur Sanierung der Fassade mit dem Aufbau des Gerüsts rund um die Synodalresidenz.

Das Haus in der 93rd Street in New York City wird umfassend restauriert. Ziel ist es, das über 100 Jahre alte Gebäude, das als Verwaltungszentrum dient, baulich zu sichern und funktionsfähig zu erhalten. Der Fokus liegt auf der Erneuerung maroder Infrastruktur, insbesondere der Heizungs-, Wasser- und Abwassersysteme, die teilweise schwer beschädigt oder defekt sind.

Bereits ab 2023 wurden erste Untersuchungen, Öffnungen von Wänden und Notfallreparaturen durchgeführt. Zu den bisherigen Maßnahmen zählen der Austausch alter Dampfleitungen, die Sanierung mehrerer Räume sowie Vorbereitungen für eine umfassende Fassadensanierung. Auch das Dach und die Elektrik wurden geprüft und teilweise instand gesetzt.

Ein zentrales Problem sind immer wiederkehrende Ausfälle der Heizung, die den Gottesdienst- und Verwaltungsbetrieb erheblich beeinträchtigen. Ziel ist es, das historische Bauwerk in Manhattan langfristig zu erhalten und für die kirchliche Nutzung sicher und repräsentativ zu gestalten.

Hier die ersten beiden Filme über das Sanierungsprojekt:





Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Hiob die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk zurück nach New York gebracht hatte.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon gratulierte Patriarch Kyrill zum Jahrestag der Inthronisierung

Konziliare Liturgie in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau – Glückwünsche aus der Berliner und Deutschen Diözese

Priester Matthias Fröse stellte die Frage nach der inneren Haltung des Menschen

Das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer könne für engagierte Gläubige herausfordernd sein

Sava-Akademie im serbisch-orthodoxen Kloster Himmelsthür gefeiert

Priester Danilo Topalović gab geistliche Impulse zu Identität, Sprache und Glauben in der Diaspora

Patriarch Porfirije: „Demut entgeht jeder dämonischen Falle“

Predigt zum Sonntag des Zöllners und des Pharisäers als Auftakt zur Vorbereitung auf die Große Fastenzeit

Bischof Johannes von Branitsa gedachte der Opfer des kommunistischen Regimes

Der Erste Vikar des Metropoliten von Sofia verband das Gedenken an die Verfolgten mit einem geistlichen Ruf zu Demut, Umkehr und ehrlicher Selbstprüfung

Metropolit Grigorije rief zu Verantwortung und geistlicher Wachsamkeit auf

Fest des serbischen Nationalheiligen Sava in der Düsseldorfer Kathedrale gefeiert