In Ungarn feierte das serbisch-orthodoxe Kloster Srpski Kovin sein Patronatsfest
Zum Klosterfest kamen Geistliche und Gläubige aus mehreren Ländern nach Srpski Kovin in Ungarn. Foto: Kloster
Das serbisch-orthodoxe Kloster Srpski Kovin in Ungarn ist eines der ältesten Klöster des Landes und wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gegründet. Zum Hochfest Maria Entschlafung, am 28. August 2025, feierte die Klostergemeinschaft mit Gästen aus Ungarn, Serbien, Österreich und der Republika Srpska ihr Patronatsfest. Darüber berichtete das Kloster auf seiner Facebook-Seite.
Die Heilige Liturgie wurde von Metropolit Lucian von Buda geleitet, in deren Rahmen Geistliche und Mönche der Diözese Buda konzelebrierten. In andächtiger Stimmung wurde die liturgische Versammlung durch den Chor aus Budapest bereichert, dessen Gesang dem Feiertag Freude und Feierlichkeit verlieh.
In seiner Festpredigt sprach Erzpriester und Staurophor Zoran Ostojić über die Demut und erhabene Rolle der Allerheiligsten Gottesgebärerin bei der Erlösung der Menschheit und erinnerte die Gläubigen daran, dass ihr Leben ein Beispiel vollkommener Hingabe an Gott ist.
Der Abt des Klosters, Archimandrit Methodius, dankte allen, die gekommen waren, um den Feiertag gemeinsam zu feiern, und betonte, dass die Klosterfeier nicht nur ein feierlicher Tag für die Bruderschaft des Klosters sei, sondern auch ein Moment der spirituellen Einheit des gesamten Volkes um die Allerheiligste Gottesgebärerin.
Mehrere in Ungarn akkreditierte Botschafter der umliegenden Länder sowie politische und gesellschaftliche Vertreter nahmen zusammen mit zahlreichen Gläubigen an dem Fest teil.
Das der Gottesmutter geweihte Kloster liegt 40 Kilometer südlich von Budapest, auf der Insel Csepel, im Zentrum der kleinen Stadt Ráckeve (serbisch: Srpski Kovin) nahe der Autobahn Budapest – Pécs. Der Innenraum der Kirche wurde laut Inschriften in den Jahren 1320 sowie 1514 und 1765 ausgemalt. Im Frühsommer war das Kloster bei einem Sturm schwer beschädigt worden.
Die UOJ berichtet zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije zum Hochfest Maria Entschlafung dazu aufgerufen hatte, Christi Beispiel zu folgen und für Mütter und alle Frauen Sorge zu tragen.
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