Orthodoxes Sommerlager in Neamțișor vereinte junge Christen aus ganz Europa

Die Kinder lernten, was Respekt, gute Taten, Vergebung und die Kraft der Gemeinschaft im Glauben und in der Liebe bedeuten. Foto: mitropolia-ro.de

Vom 17. bis 24. August 2025 fand mit dem Segen von Metropolit Serafim das achte orthodoxe Sommerlager „Die Freude der Freundschaft“ im rumänischen Neamțișor statt. Organisiert wurde das Camp von den rumänisch-orthodoxen Metropolien Deutschlands, Österreichs und Luxemburgs. Darüber berichtete die deutsche Metropolie der Rumänisch-Orthodoxen Kirche mit Sitz in Nürnberg auf ihrer Webseite.

52 Kinder im Alter von 8 bis 16 Jahren aus sieben europäischen Ländern nahmen teil – darunter Deutschland, Österreich, Frankreich und Rumänien. Eine Woche lang standen Gebet, Freundschaft und Freude in Christus im Mittelpunkt.

Das Programm begann täglich mit Morgen- und Abendgebeten sowie kindgerechten Katechesen und Evangeliumserklärungen. Bei der Aktion „Frag den Priester“ konnten die Kinder persönliche Glaubensfragen stellen. Höhepunkte waren zwei Göttliche Liturgien mit Beicht- und Kommunionsmöglichkeit.

Kreativität und Entdeckung kamen ebenfalls nicht zu kurz: In Linolschnitt-, Aquarell- und Natur-Survival-Workshops konnten die Kinder gestalten und praktische Fähigkeiten erlernen. Ein historischer Workshop vermittelte Wissen über rumänische Herrscher und stärkte das nationale Bewusstsein.

Auch Spiel und Bewegung hatten ihren festen Platz – von Sportarten wie Fußball und Bogenschießen bis hin zur beliebten „Schatzsuche“ und einem Talentabend mit Gesang, Tanz und Theater.

Das Lager war, so die Veranstalter, mehr als ein Ferienprogramm: Es vermittelte den Kindern christliche Werte wie Respekt, Vergebung und Gemeinschaft im Glauben. Dank an alle Organisatoren, Eltern und Freiwilligen, die das Camp ermöglichten. Die Teilnehmer kehrten mit „Herzen voller Glaubensfreude“ zurück.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Frankfurt den Stadtpatron Bartholomäus verehrt hatte.


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