Die GESS nannte die Kiewer Metropolie der UOK als mit Moskau verbunden

Leitung der GESS. Foto: Webseite der GESS

Am 27. August 2025 hat die Staatliche Dienststelle für ethnopolitische Fragen und Gewissensfreiheit beschlossen, die Kiewer Metropolie der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche als mit Moskau verbunden anzuerkennen. Der entsprechende Erlass wurde vom Leiter der GESS, Viktor Jelenskyj, unterzeichnet.

In der Mitteilung auf der Website der GESS heißt es, dass die Behörde nach Untersuchungen ihrer Beamten Anzeichen für eine Zugehörigkeit der Metropolie der UOK zur ROK festgestellt habe, was einen Verstoß gegen das Gesetz der Ukraine „Über die Gewissensfreiheit und religiöse Organisationen“ darstelle. In diesem Zusammenhang hat die GESS der Kiewer Metropolie der UOK eine Anordnung zur Beseitigung des Gesetzesverstoßes erteilt.

„Da es keine Gründe für die Schlussfolgerung gibt, dass die Verstöße beseitigt wurden oder die Anordnung gemäß Artikel 16 Absatz 15 des Gesetzes fehlerhaft war, oder dass die Anordnung gemäß Artikel 16 Absatz 17 des Gesetzes zurückgezogen wurde, hat die GESS die Metropolie Kiew als Organisation anerkannt, deren Tätigkeit in der Ukraine verboten ist“, heißt es in der Mitteilung.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Jelenskyj bereit war, der Metropolie der UOK weitere 60 Tage für den „Bruch mit Moskau“ zu geben.

Lesen Sie auch

Nürnberger Gemeinde gedachte am Vidovdan der serbischen Kriegstoten

Wallfahrt nach Jindřichovice führte zum zweitgrößten serbischen Soldatenfriedhof außerhalb Serbiens

Patriarch Daniel: Christliche Familie ist Segen für Kirche und Gesellschaft

Botschaft an den Kongress der rumänisch-orthodoxen Bischöfe in Kanada hob die Bedeutung von Familie, Frauen und kirchlicher Begleitung hervor

Vidovdan-Akademie erinnerte in München an Fürst Lazar und den Kosovo-Bund

Serbisch-orthodoxe Gemeinde Heiliger Johannes Wladimir beging den Vidovdan mit Gottesdienst, Predigt sowie einem geistlich-kulturellen Programm zum Gedenken an den heiligen Großmärtyrer Fürst Lazar

Gemeinden feierten Patrozinium des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco

Metropolit Mark und Bischof Hiob leiteten die Festgottesdienste der ROKA in Augsburg und Heilbronn

Neuauflage eines französischsprachigen Liturgieheftes erschienen

Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa veröffentlichte Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomus

Erste Islamische Fakultät Westeuropas an der Universität Münster eröffnet

An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster nahm der erste staatliche Fachbereich für Islamische Theologie in Westeuropa seine Arbeit auf; er soll künftig über 500 Studenten ausbilden.