Die UNO hat Leihmutterschaft mit Sklaverei und Kinderhandel gleichgesetzt

Illustrative Darstellung der Leihmutterschaft. Foto: RFE/Rl

In einem neuen Bericht der Vereinten Nationen wird Leihmutterschaft als eine Form der Ausbeutung von Frauen und des Verkaufs von Kindern bezeichnet und ein weltweites Verbot gefordert.

Am 23. August 2025 wurde ein Bericht der Vereinten Nationen veröffentlicht, in dem Leihmutterschaft als moderne Form der Sklaverei verurteilt wird. Das Dokument wurde von der Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Rim Alsalem, vorgelegt.

Im Text heißt es, dass Leihmutterschaft „durch Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen und Kinder gekennzeichnet ist” und der weibliche Körper selbst als „Ware und Objekt” betrachtet wird. Alsalem betont: „Kommerzielle Leihmutterschaft ist gleichbedeutend mit dem Verkauf von Kindern. Das ist nach internationalem Recht ein Verbrechen.”

Der Bericht stellt außerdem fest, dass Leihmutterschaftsverträge Frauen faktisch in eine Position der Unterwerfung bringen, ihnen ihre Bewegungsfreiheit und medizinische Autonomie nehmen und sie sogar zu selektiven Abtreibungen auf Verlangen der Auftraggeber zwingen.

Besondere Aufmerksamkeit wird den Kindern gewidmet: Leihmutterschaft bedeutet immer eine „geplante Trennung der Frau von ihrem Kind“, was dazu führt, dass das Kind von den ersten Lebenstagen an als „Kaufobjekt“ betrachtet wird. Dies schadet, wie in dem Bericht betont wird, der emotionalen und psychischen Entwicklung des Kindes erheblich.

Die UNO empfiehlt, Leihmutterschaft in all ihren Formen zu verbieten, die rechtliche Anerkennung solcher Verträge zu untersagen und ein internationales Dokument über ihr vollständiges Verbot auszuarbeiten.

Die Soziallehre der Kirche stimmt mit diesen Schlussfolgerungen überein: Ein Kind ist ein Geschenk Gottes und kein Vertragsgegenstand, und der weibliche Körper ist keine „Fortpflanzungsmaschine” zur Befriedigung fremder Wünsche.

Zuvor hatte die UOJ darüber berichtet, dass die UNO einen Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer religiöser Verfolgung eingeführt hat.

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