Patriarch Porfirije: „Es ist gut für uns, dort zu sein, wo der Herr ist!“

Der Primas der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Porfirije (M.), predigte in Belgrad. Foto: spc.rs

Der Primas der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Porfirije (M.), predigte in Belgrad. Foto: spc.rs

Der serbische Patriarch Porfirije zelebrierte am 19. August 2025 die Heilige Liturgie zum Fest der Verklärung des Herrn in der gleichnamigen Kirche im Belgrader Stadtteil Vidikovac. In seiner Ansprache erinnerte er an die Begebenheit auf dem Berg Tabor. Dies teilte die Serbisch-Orthodoxe Kirche auf ihrer Webseite mit.

In seiner Predigt vor zahlreich erschienenen Gläubigen erklärte Patriarch Porfirije, dass das Fest der Verklärung zu den größten und bedeutendsten im orthodoxen Kirchenjahr zählt. Er beschrieb das biblische Geschehen auf dem Berg Tabor, als Christus vor seinen Jüngern verklärt wurde und göttliches Licht ausstrahlte, das alles um ihn herum verwandelte. Dieses Licht sei nicht nur ein äußeres Phänomen, sondern ein Zeichen göttlicher Gegenwart, das alles zur Vollkommenheit führe – denn Vollkommenheit existiere nur dort, wo Christus ist.

Porfirije hob hervor, dass jeder Mensch die Gabe des Glaubens in sich trägt, diese jedoch oft ungenutzt bleibt. Erst durch Fasten, Gebet, Buße, Barmherzigkeit und den inneren Kampf gegen Egoismus und Leidenschaften könne dieser Glaube Frucht tragen. Das Fest der Verklärung sei ein lebendiger Beweis dafür, dass der Herr immer bei den Menschen ist – Voraussetzung dafür sei jedoch der gelebte Glaube.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche die Bedeutung des Glaubens zur Stärkung der Gemeinschaft und als Schutz vor Versuchungen unterstrich.

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