Metropolit Grigorije präsentierte in Trebinje sein neues Buch

In seinem neuen Buch lässt Metropolit Grigorije (r.) auch seine Zeit als Mönch im Kloster Ostrog einfließen. Foto Radio Trebinje

In seinem neuen Buch lässt Metropolit Grigorije (r.) auch seine Zeit als Mönch im Kloster Ostrog einfließen. Foto Radio Trebinje

In Trebinje stellte der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije von Düsseldorf und ganz Deutschland am Sonntag, dem 10. August 2025, sein neues Buch „Fremder im Wald“ vor. Die deutsche Eparchie der Serbisch-Orthodoxen Kirche berichtete darüber auf ihrer Webseite.

Metropolit Grigorije sprach vor großem Publikum auf dem Plateau des Museums der Herzegowina über die Entstehung des Werkes, seine persönlichen Hintergründe und die Botschaften, die er damit vermitteln möchte.

Das Buch unterscheidet sich laut Grigorije von seinen früheren Werken "Jenseits der Schwelle" und "Himmlische Höfe", indem es eine fiktive Figur in den Mittelpunkt stellt: einen alten Mann im Wald, mit dem der Autor Gespräche führt und über sein Leben reflektiert – insbesondere über seine Zeit als Mönch im Kloster Ostrog.

Diese Figur sei eine Projektion all jener Menschen, die ihn geprägt haben – Geistliche wie Laien, weise wie widersprüchliche Persönlichkeiten, erklärte der Metropolit bei seinem Besuch in Bosnien und Herzegowina.

Der Wald als innerer Ort symbolisiere das Selbst, das jeder Mensch entdecken müsse. Grigorije betonte, dass Existenz an sich bereits Vollkommenheit bedeute – auch wenn sie mit Schmerz, Irrtum und Suche verbunden sei. Schreiben und Kunst seien für ihn ein Akt des Widerstands gegen Resignation und Angst.

Er endete mit einem Hinweis auf den heiligen Seraphim von Sarow: "Freut euch" – ein einfacher, aber tiefgründiger Appell, der für Metropolit Grigorije die Essenz des Lebens ausdrückt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Grigorije auf dem Eliasberg bei Igalo in Montenegro predigte.

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