"Die Kirche ist der Leib Christi" – Diakon Igor Willimowski predigte in Krefeld

Diakon Igor Willimowski legte das Evangelium in der St.-Barbara-Kirche zu Krefeld aus. Foto: Screenshot YouTube

Am 3. August 2025 predigte Diakon Igor Willimowski in der Russischen Orthodoxen St.-Barbara-Kirche zu Krefeld (ROK) über die Speisung der 5000 nach dem Matthäusevangelium 14,14–22. Die Gemeinde veröffentlichte dies auf ihrem YouTube-Kanal

Diakon Igor Willimowski schlug dabei den Bogen von der Speisung der Volksmenge aus fünf Broten und zwei Fischen hin zur Heiligen Liturgie, bei der die Eucharistie das Hauptmysterium der Kirche ist. Die Teilnahme an der Eucharistie und der Empfang des Leibes und des Blutes Christi seien ein Gebot des Erretters, der durch seine Schüler allen Christen sage: "Nehmet, esset, dies ist mein Leib und trinket daraus, denn dies ist mein Blut des neuen Bundes."

Die Kirche selbst sei der Leib Christi, betonte er in seiner Sonntagspredigt. Das geistliche Leben eines orthodoxen Christen sei ohne den Empfang der heiligen Mysterien undenkbar.

Diakon Willimowski erinnerte an das russische Sprichwort "Wem die Kirche keine Mutter ist, dem ist auch Gott kein Vater." Das Kirchengebäude sei dabei der Ort der Ruhe und des Gesprächs mit Gott. 

Wichtig sei, so Diakon Willimowski, dass die Gläubigen sich einander Ruhe schenken. Unruhe im Gottesdienst, sei es durch Gespräche untereinander oder durch andere Störungen, sei unangemessen und gegenüber Gott sowie den Gottesdienstteilnehmern eine Missachtung.

Diakon Igor Willimowski hielt die Predigt mit dem Segen von Gemeindepfarrer Alexej Veselov.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die in der Krefelder Gemeinde ansässige Orthodoxe Fernschule unter Leitung von Priester Alexej Veselov Anmeldungen für das neue Studienjahr entgegennimmt.







Lesen Sie auch

Internationales Treffen der Orthodoxen Jugend kehrt nach Bukarest zurück

Rund 2.400 junge Orthodoxe aus Rumänien und der Diaspora werden Ende August zum ITO 2026 in der rumänischen Hauptstadt erwartet.

Patriarch Daniel: „Kinder und Jugendliche sind Gaben Gottes“

Der rumänisch-orthodoxe Hierarch betonte zum Beginn des Schuljahres die Bedeutung christlicher Erziehung und des Religionsunterrichts.

US-Anwalt R. Amsterdam verlangte Untersuchung des Mönchsmords in der Lawra

Internationale Menschenrechtler fordern, die Verantwortlichen für die Ermordung des Mönchs Warsonofij Turjanski zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.

Vom Suchenden zum Getauften: Daniel findet zur Orthodoxie

Ein 26-Jähriger wurde bei Karlsruhe in einem Baggersee orthodox getauft: Daniel hatte zuvor kaum Berührung mit dem christlichen Glauben.

Priester Daniel Schärer: „Die Mauer zwischen uns und Gott abreißen“

Der Geistliche sprach in Zürich über das Gleichnis vom reichen Jüngling und rief dazu auf, die asketische Tradition der Kirche zu pflegen.

Photisis TV stellt eines der ältesten Klöster Kretas vor