Massaker in Kongo: Islamisten überfallen Kirche – Dutzende Tote
Die Terroristen hinterließen Tote und bernnende Gebäude. Foto: Rodriguez Katsuva/X
In der ostkongolesischen Stadt Komanda haben mutmaßliche Islamisten in der Nacht zu Sonntag, dem 27. Juli 2025, eine Kirche überfallen und mindestens 38 Menschen brutal ermordet. Dies berichtete die Bild-Zeitung auf ihrer Webseite.
Der Angriff richtete sich gezielt gegen Christen und wird der Terrorgruppe ADF zugeschrieben, die dem Islamischen Staat (IS) nahestehen soll.
Bei dem nächtlichen Überfall setzten die Täter Gebäude in Brand und töteten mit Schusswaffen und Macheten. Laut Menschenrechtsaktivisten lagen die Leichen der Opfer noch am Tatort, ein Massengrab auf dem Kirchengelände wird vorbereitet. Angrenzende Häuser und Geschäfte wurden ebenfalls zerstört, auch dort wurden weitere Leichen entdeckt.
Die örtliche Bevölkerung fordert dringend militärische Hilfe, da die Terroristen wieder zuschlagen könnten. Die Region wird seit Jahrzehnten von Gewalt zahlreicher Milizen erschüttert – der aktuelle Angriff ist Teil eines langen, blutigen Konflikts.
Die UOJ berichtete zuvor, dass es im vergangenen Jahr 63 Angriffe auf Sakralbauten in Österreich gab.
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