Metropolit Mark zelebriert zum Patronatsfest der Hamburger Prokop-Kirche

Metropolit Mark, Priester und Gläubige begingen in Hamburg das Patronatsfest. Foto: Der Bote

14 Priester konzelebrierten am 21. 7. 2025 mit Metropolit Mark, dem geistlichen Oberhaupt der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA). Dies teilte die Diözese auf ihrem Telegram-Kanal mit.

Die Hamburger Kirche wurde 1965 dem Heiligen Prokop († 1303 in Weliki Ustjug) geweiht, einem in Lübeck geborenen Kaufmann, der am Peterhof in Nowgorod nach seinem Übertritt zum russisch-orthodoxen Glauben 1300 seinem bisherigen Wohlstand vollständig entsagte, indem er sein Vermögen an die Armen verteilte und als Jurodiwy („Narr in Christo“) lebte.

Die Anfänge der Gemeinde gehen bis in das Jahr 1902 zurück. Damals wurde in einem Wohnhaus in Harvestehude eine Kapelle dem heiligen Nikolaus von Myra geweiht, die den in Hamburg ansässigen russisch-orthodoxen Geschäftsleuten als Andachtsraum diente.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Zahl der Gläubigen durch viele russisch-orthodoxe Flüchtlinge rasant zu, sodass der Gemeinde von der britischen Militärverwaltung zunächst ein Gebäude zur Verfügung gestellt wurde. 

Die in den 1960er-Jahren erbaute Kirche im Bezirk Eimsbüttel ist im Nowgoroder Kirchenbaustil mit markanten Kuppeln und einem Glockenturm errichtet.





Die UOJ berichtete zuvor, dass in der deutschen Diözese der ROKA das 50-jährige Jubiläum des kirchlichen Dienstes von Metropolit Mark gefeiert wurde.

Lesen Sie auch

Priester Alexej Tereshchenko sprach über das Erbe der ungeteilten Kirche

Geistlicher der Russischen Orthodoxen Diözese Berlin und Deutschland nahm online an internationaler Theologiekonferenz in St. Petersburg teil.

In Düsseldorf wurde ein jüdischer Mann auf offener Straße angegriffen

Ein 35-jähriger jüdischer Mann wurde auf der Düsseldorfer Rheinuferpromenade zunächst israelfeindlich beleidigt und anschließend von zwei Männern geschlagen und getreten.

Metropolit Arsenios: Das Kreuz Christi führt aus der Selbstbezogenheit

Der Metropolit von Austria des Ökumenischen Patriarchats betonte in Wien die freie Entscheidung zur Nachfolge Christi und die Bedeutung von Liebe, Vergebung und Hingabe.

Selenskij verurteilte die Ermordung eines Priesters der RKK in Polen

Wladimir Selenskij bezeichnete den Angriff auf das Benediktinerinnenkloster als schreckliches Verbrechen und rief zu einer raschen Untersuchung auf.

Kirche gedachte erstmals des geistlichen Vaters von Paisios vom Athos

Das Patriarchat von Konstantinopel kanonisierte den geistlichen Vater des heiligen Paisios vom Berg Athos, den heiligen Tichon (Golenkow).

Ontario: Schulen überwiesen Kinder ohne Wissen der Eltern an Genderkliniken

In Kanada wurde ein Bericht darüber veröffentlicht, wie Schulen in Ontario Kinder heimlich an Genderkliniken überweisen.