„Wir haben den USA lange erklärt, warum die UOK verboten werden sollte“, erklärte ein ukrainischer Abgeordneter

Poturayew. Foto: sluga-narodu

Der Vorsitzende des Ausschusses für humanitäre und Informationspolitik der Werchowna Rada, Nikita Poturajew, erklärte der Nachrichtenagentur Ukrinform, die ukrainische Seite habe langwierige Konsultationen mit amerikanischen Partnern führen müssen, um die Notwendigkeit eines Verbots der UOK zu erklären.

„Denn die Gewissensfreiheit ist eine der Grundfreiheiten und steht unter ständiger internationaler Beobachtung“, erklärte der Abgeordnete.

„In den Vereinigten Staaten gibt es eine Sonderkommission, die die Entwicklungen in allen Ländern beobachtet. Wir waren mit ihr in Kontakt, da sie bestimmte Sorgen hatten. Wir haben ausführlich erklärt, warum wir das tun, was die Gründe dafür sind, was die russisch-orthodoxe Kirche ist und dass sie keine Kirche im eigentlichen Sinn ist, sondern eine Fortsetzung des russischen Staates, der tatsächlich aggressiv ist“, sagte Poturajew, ohne zu erklären, was die UOK damit zu tun hat.

Ihm zufolge sei das Verbot der ukrainischen orthodoxen Kirche keine einfache Angelegenheit, da „auch die Europäische Union dies überwacht. Das heißt, es handelt sich um ernste, grundlegende Angelegenheiten.“

„Und dieses Gesetz [über das Verbot der UOK – Anm. d. Red.] schränkt nicht nur bestimmte Rechte und Freiheiten religiöser Organisationen keineswegs ein, sondern garantiert sie ausnahmslos“, versicherte Poturajew.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass diejenigen, die sich dem Verbot der UOK widersetzen, laut Poturajew die nationale Sicherheit bedrohen würden.

Lesen Sie auch

Vatikan verbot deutschen Bischöfen Laienpredigt in der Messe

Der Vatikan wies den Antrag deutscher Katholiken auf das Recht von Laien, in der Messe zu predigen, zurück und erinnerte an die unlösbare Verbindung der Predigt mit dem Weiheamt.

Ukrainischer Priester an Behörden: Die Lawra habt ihr längst selbst zerstört

Erzpriester der UOK hat den Behörden vorgeworfen, die Kiewer Höhlenlawra durch die Vertreibung der Mönche und Gläubigen bereits geistlich zerstört zu haben

Patriarch Porfirije würdigte Hilandar-Ikonen in Belgrad

Die Ausstellung ermöglicht auch Frauen die Verehrung von Athos-Schätzen

Suche nach den Reliquien der heiligen Anastasia Şaguna in Budapest

Rumänisch-ungarisches Expertenteam untersuchte das Familiengrab – bislang ohne Ergebnis

Initiative für Karfreitag als Feiertag in Österreich ist gescheitert

Volksbegehren verfehlte die notwendige Unterstützung deutlich

„Suchet zuerst das Reich Gottes“ – Predigt über Vertrauen statt Sorge

Priester Matthias Fröse gab eine christliche Perspektive auf Sicherheit und innere Unruhe im Alltag