In der Ukraine wurde "Trumps Geistlicher" die Religionsfreiheit zugesichert

Am 30. März 2025 besuchte der evangelische Pastor Mark Burns auf Einladung des Hauptrabbiners Moshe Asman die Ukraine. Asman stellte ihn als „persönlichen geistlichen Berater“ des US-Präsidenten Donald Trump vor.
Auf Initiative des Rabbiners wurde für Burns ein „interkonfessionelles religiöses Forum“ organisiert, das Vertreter religiöser Konfessionen und Gemeinschaften, die in der Ukraine tätig sind, vereinte. An diesem Forum nahmen neben Juden auch teil: Exarch des Konstantinopoler Patriarchats Michael Onischenko, „Metropolit“ der UKU Alexander Drabinko, Vertreter der UGKK Igor Schaban sowie Pastoren protestantischer Denominationen der Ukraine. Auch der Vertreter des Präsidialamtes Oleg Havrysh war bei dem Treffen anwesend.
Pastor Burns schrieb auf seiner Facebook-Seite, dass er sich „mit den höchsten religiösen Führern der Ukraine“ getroffen habe.
„Ihr Zeugnis über systematische religiöse Verfolgungen durch Russland ist herzzerreißend: Über 20.000 ukrainische Kinder wurden entführt und gewaltsam deportiert, über 700 Kultstätten: Moscheen, Synagogen, Tempel und Kirchen wurden zerstört, das Klerus wurde brutal getötet“, erklärte er und fügte hinzu, dass „trotz dieser Schrecken die Ukraine fest wie ein Leuchtturm der Religionsfreiheit steht und ALLE Konfessionen willkommen heißt“.
In den Kommentaren zu seinem Beitrag wurde Burns gefragt, ob er sich mit Vertretern der UOC des Metropoliten Onufrij getroffen habe. Der Pastor veröffentlichte ein Foto von den Hinterköpfen von Drabinko und Onischenko und antwortete folgendermassen: „Ja, auf diesem Foto ist Bischof Andrei zu sehen. Er erklärte, dass es die Russische Orthodoxe Kirche und die Russen in den besetzten Gebieten sind, die dies tun.“ Wer „Bischof Andrei“ ist und welche Beziehung die UOC zu dem hat, was die RPT in den besetzten Gebieten tut, präzisierte Burns nicht.
Auf den veröffentlichten Gruppenfotos ist zu sehen, dass keine Vertreter der UOC bei dem Treffen anwesend waren. Außerdem wurde Mark Burns zu einer Exkursion nach Bucha und Irpin gebracht.
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