Der geistliche Vater des Patriarchen Kyrill ist verstorben

Scheiarhimandrit Iliy. Foto: Telegram-Kanal "Kloster Optina Pustyn"

Am späten Abend des 15. März 2025 starb der geistliche Vater des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche Kirill und der Brüdergemeinschaft des Optina-Klosters, der scheiarchimandrit Iliy, berichtet der Telegram-Kanal des Optina-Klosters.

Es wird berichtet, dass die Beerdigung des Altvaters am 18. März stattfindet, die Abschiednahme beginnt am 17. März um 12:00 Uhr.

Der zukünftige scheiarchimandrit wurde 1932 in einer Bauernfamilie im Dorf Stanowoi Kolodez in der Region Orjol geboren. Nach dem Militärdienst und dem Studium an einer Maschinenbauschule trat er in das geistliche Seminar ein. Er schloss die Leningrader geistliche Akademie ab, wo er den späteren Patriarchen Kirill kennenlernte.

1966 legte er die Mönchsgelübde ab und nahm den Namen Irian an. Er diente in den Kirchen der Erzdiözese Leningrad, verbrachte dann 10 Jahre im Pskowo-Petser-Kloster. Von 1976 bis 1989 war er auf dem Berg Athos im Panteliemon-Kloster tätig.

1989 kehrte er nach Russland zurück, um das Optina-Kloster wiederherzustellen, wo er die große Schima annahm und den Namen Iliy trug. Nach der Wahl von Kirill zum Patriarchen im Jahr 2009 wurde er sein persönlicher geistlicher Vater und ließ sich im Patriarchenhof in Peredelkino nieder. 2010 wurde er zum scheiarchimandrit erhoben.

Vater Iliy war bekannt als einer der angesehensten und verehrtesten Ältesten der Russischen Orthodoxen Kirche.

Lesen Sie auch

Bischof Andrej: „Kirche soll Ort der Begegnung sein“

Serbisch-orthodoxer Hierarch feiert Liturgie in Italien und betont die Bedeutung der kirchlichen Gemeinschaft in der Diaspora

Brüder des Nikolausklosters der UOK wenden sich an US-Behörden um Schutz

Die Mönche des Nikolausklosters in Wolhynien bitten Jay D. Vance und Anna Paulina Luna, ihre Rechte zu schützen und eine mögliche Zwangsräumung zu verhindern.

Predigt in Zürich: Fasten als gemeinsamer Weg zur Heilung des Menschen

Priester Daniel Schärer betonte kirchliche Gemeinschaft, Askese und Ausrichtung des Lebens auf Gott

Bisher unbekannte Büste Christi von Michelangelo in Kirche Roms gefunden

In der Basilika Sant'Agnese fuori le Mura in Rom wurde eine Marmorbüste Christi nach einer Archivuntersuchung Michelangelo neu zugeschrieben.

Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte zum Palamas-Sonntag in Berlin

Gottesdienst in der Auferstehungskathedrale erinnerte an die Lehre des Theologen

In Tschechien wollen die Behörden der Kirche drei große Kirchen wegnehmen

In Prag hat man mit den Vorbereitungen für die Kündigung der Mietverträge mit den orthodoxen Kirchengemeinden begonnen.